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Ramsauer muss gehen

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Foto: Foto: dpa

Abrupter Abschied als Bundesverkehrsminister: Peter Ramsauer macht kein Geheimnis daraus, dass er gern als Bundesverkehrsminister weitergemacht hätte.


Doch jetzt hat der 59-Jährige aus Traunwalchen CSU-intern das Nachsehen und scheidet aus dem Bundeskabinett aus. Das umstrittene Wunschprojekt seiner Partei – die im Wahlkampf versprochene Pkw-Maut – soll nun ein Parteifreund umsetzen: der bisherige CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt.

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Unumstritten war Ramsauer in der CSU nicht. Der abrupte Abschied aus dem Regierungsamt kam dennoch ziemlich überraschend. Erst Ende November war er beim CSU-Parteitag als stellvertretender Vorsitzender bestätigt worden. Bei der Bundestagswahl holte er mit 62,6 Prozent in seinem Wahlkreis Traunstein-Berchtesgadener Land das zweitbeste Erststimmenergebnis in Bayern.


Dem Bundestag gehört der Diplomkaufmann und Müllermeister seit 1990 an. Von 2005 bis 2009 war er Vorsitzender der CSU-Landesgruppe, dann Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Zu den Vorhaben, die der leidenschaftliche Klavierspieler durchsetzte, gehörten die Freigabe des innerdeutschen Linienverkehrs für Fernbusse und die Reform des Flensburger Punktesystems für Verkehrssünder.