weather-image

Raiten erhält ein neues Bushäuschen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Ein Lastwagen hat beim Wenden das alte Bushäuschen in Raiten beschädigt. (Foto: Reichenbach)

Schleching. Durch einen Verkehrsunfall beim Wenden eines Lastwagens oder Sattelschleppers ist das Bushäuschen am Buswendekreis in Raiten zerstört worden. Der Verursacher ließ sich nicht ermitteln. Im Rahmen der Dorferneuerung soll Raiten nun ein neues Bushäuschen in einer Holz-/Glaskonstruktion mit einer Grundfläche von 1,80 auf 3,30 Metern erhalten. Die Kosten sind mit 13 200 Euro veranschlagt. Die Förderung von 50 Prozent ist auf maximal 5000 Euro begrenzt. Der Schlechinger Gemeinderat stimmte der Kostenvereinbarung bei seiner jüngsten Sitzung zu.


Der Gemeinderat brachte außerdem mehrere Bebauungsplan-Änderungen mit Satzungsbeschlüssen auf den Weg. Darunter war der Bebauungsplan »Mühlau – Alte Gärtnerei«. Aufgrund des Umfangs der zu bebauenden Fläche und der zahlreichen Festsetzungen empfahl das Bauamt die Umstellung auf ein Bebauungsplanverfahren anstelle der ursprünglich geplanten Erweiterung der Ortsabrundungssatzung (OAS) »Mühlau – Loherfeld«. Mit dem Bauamt wurde geklärt, dass die bereits durchgeführte Träger- und Bürgerbeteiligung für das Bebauungsplanverfahren gelten darf. Der Gemeinderat diskutierte die Aufteilung der sieben geplanten Parzellen nach dem Plan des Ingenieurbüros A. Hagl, München und die Bindung der Hälfte der Grundstücke für Einheimische. Durch Teilung bemaß ein Grundstück nur 350 Quadratmeter, was der Rat für zu klein hielt. Durch die geänderte Teilung sollen zwei Grundstücke mit je 450 Quadratmeter entstehen. Für die insgesamt sieben Grundstücke wird ein qualifizierter Bebauungsplan aufgestellt und das Baugebiet als »Allgemeines Wohngebiet« festgesetzt. Der Rat fasste einstimmig den Aufstellungsbeschluss.

Anzeige

Für den Bebauungsplan »Großnweg« in Ettenhausen war im Oktober 2012 die Träger- und Bürgerbeteiligung durchgeführt worden. Der Rat fasste jetzt einstimmig den Satzungsbeschluss anhand des von Vinzenz Bachmann erstellten Bebauungsplanes vom 8. August 2012.

Im vergangenen Jahr war der Bebauungsplan »Schleching Nordost – Dorfeingang« erlassen worden. Ein Grundstück mit Einheimischen-Bindung soll nun bebaut werden. Der Bauherr will von der geplanten Baugrenze unmittelbar zum Nachbargrundstück abrücken und die Nebengebäude von der Südseite auf die Nordseite legen. Um die Ausarbeitung des Plans kümmert sich das Planungsbüro Mix und Hornberger. Der Rat fasste einstimmig den Änderungsbeschluss.

Im Dezember 2012 hatte der Rat eine Änderung des Bebauungsplanes »Lindäcker« in Schleching behandelt. Für zwei aneinandergrenzende Flurstücke mit je einem Gebäude ist ein Abstand zur Bundesstraße von 10 Metern Breite anstelle von 15 Metern geplant. Nun lagen die Stellungnahmen der Bürger- und Träger öffentlicher Belange vor. Unter anderem wiesen das Landratsamt, Sachgebiet Immissionsschutz, und das Staatliche Bauamt auf die Belastungen durch den Verkehr auf der Bundesstraße 307 hin, die gegebenenfalls Schallschutzmaßnahmen erfordern und keine Forderungen bewirken dürfen. Außerdem darf von der B 307 keine Zufahrt oder ein neuer Zugang angelegt werden. Der Rat beschloss die Festsetzungen. Die Empfehlung der Unteren Bauaufsichtsbehörde vom 28. Januar für die Grundstücke das »Dorfgebiet« in ein »Allgemeines Wohngebiet« umzustellen, lehnte der Rat ab, weil von der Art der Nutzung weitere Grundstücke betroffen seien.

Ferner stimmte der Schlechinger Gemeinderat dem Antrag der Freiwilligen Feuerwehr auf Befreiung von der Lärmschutzverordnung für das Konzert der »Musikkapelle Supersieger« am Samstag, 13. April, von 22 Uhr bis 1.30 Uhr des Folgetages zu. Mit der Veranstaltung wird ein Beitrag zum Vereinsleben und für die Jugendlichen geleistet. bre