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Räume für die Mittagsbetreuung renoviert

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Marquartstein – Die Gemeinde Marquartstein hat die Räume im Dachgeschoß der Volksschule an der Burgstraße renovieren lassen. Jetzt wurden die letzten Arbeiten erledigt.


Im Dachgeschoß des gemeindeeigenen Gebäudes ist vor allem die Mittagsbetreuung der Volksschule untergebracht. Die Gemeinde ließ eine neue Küche mit Mikrowelle und Geschirrspülmaschine einbauen sowie die Sanitärräume renovieren und einige Fenster in den Klassenräumen austauschen. Insgesamt investierte die Gemeinde 45 000 Euro, die bereits im Haushalt veranschlagt sind, wie Bürgermeister Andreas Scheck informierte.

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Das Mittagessen wird für die Kinder zwar meistens von der Kantine der Grassauer Firma Katek geliefert, aber auch Schüler und Lehrer der Volksschule nutzen die Küche immer wieder – im Advent zum Beispiel zum Plätzchenbacken.

21 Kinder nehmen in diesem Schuljahr bisher die Mittagsbetreuung in Anspruch, zehn davon wollen ein warmes Mittagessen, berichtet Steffie Kümper, Erzieherin und Leiterin der Mittagsbetreuung seit ihren ersten Anfängen 1999. Im Laufe des Schuljahrs würden es aber meistens noch mehr Kinder, so Frau Kümper.

Noch unter Bürgermeister Matthias Dögerl war die Mittagsbetreuung in der Volksschule in den ersten Jahren erstmal nur bis 13 Uhr eingeführt worden. Mit den Jahren konnten die Kinder dann bis 14 Uhr, später bis 15 Uhr und heute bis 16 Uhr bleiben. Wenn die ersten, meist kleinen Schüler, schon um 11 Uhr nach Unterrichtsschluss kommen, können sie im großen, bunt ausgestatteten Aufenthaltsraum mit Spielecke nach Belieben spielen, lesen oder basteln. Immer um 13 Uhr gibt es Mittagessen. Danach folgt betreutes Hausaufgabenmachen in den Klassenzimmern, das eine eigene Betreuerin beaufsichtigt. Wer fertig ist, kann wieder nach oben zum Spielen gehen. Steffie Kümper spielt und bastelt mit den Kindern, oder geht nach draußen, je nach Bedarf. Neu ist in diesem Schuljahr, dass die Mittagsbetreuung nicht mehr von einem Elternverein getragen wird, wie über 15 Jahre lang, sondern jetzt von der Diakonie in Rosenheim, was manche verwaltungstechnische Erleichterungen mit sich bringt. gi