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Radweg von Vachendorf bis Schweinbach ist fertig

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Mit dem obligatorischen Durchschneiden eines Bandes eröffneten die Bürgermeister Rainer Schroll (2. von rechts) und Thomas Kamm (rechts) den letzten Kilometer des Radwegs zwischen Vachendorf und Schweinbach. Unterstützt wurden sie dabei von Hans Althammer vom Planungsbüro SAK (2. von links) und Bernhard Schneckenpointner vom Erd- und Pflasterbau Schneckenpointner.

Ab sofort können Radfahrer den Radweg Vachendorf–Siegsdorf von Vachendorf bis Schweinbach oder umgekehrt durchgehend und gefahrlos befahren. Die Bürgermeister der Gemeinden Vachendorf und Siegsdorf, Rainer Schroll und Thomas Kamm, eröffneten an der Gemeindegrenze bei Stocka den letzten noch fehlenden Kilometer des Radwegs. Genau sind es 1220 Meter. Die Baukosten betrugen rund 340 000 Euro. Einschließlich der Entwässerungsmulden und Bankette wurden knapp 5500 Quadratmeter bebaut. Die Bauzeit betrug acht Wochen.


Bürgermeister Schroll sprach von einer wichtigen Baumaßnahme, mit der nun der Lückenschluss vollzogen worden sei. Er lobte die reibungslose Abwicklung durch das Planungsbüro SAK in Traunstein, die Firma Erd- und Pflasterbau Schneckenpointner in Waging sowie die Elektrizitätsgenossenschaft Vogling und Angrenzer in Höpfling. Der Radweg sei eine wichtige Verbindung zwischen zwei Gemeinden, die viel gemeinsam hätten, so zum Beispiel die Mittelschule. »Die Verbindung ist jetzt besser und sicherer«, stellte Schroll fest. Sein Dank galt der Gemeinde Siegsdorf für die finanzielle Beteiligung. 550 Meter der Baumaßnahme liegen auf dem Vachendorfer, 670 Meter auf dem Siegsdorfer Gemeindegebiet.

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Bürgermeister Kamm erinnerte sich daran, wie er als Jugendlicher noch über eine Kiesstraße von Siegsdorf ins Vachendorfer Schwimmbad gefahren ist. Heute entspreche die Straße zwischen Vachendorf bis Schweinbach von ihrer Verkehrsbedeutung her einer Kreisstraße. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liege heute bei zwölf Prozent. »Fuhren 2007 täglich noch 370 Lastwa-gen pro Tag über die Straße, so sind es heute deutlich mehr«, sagte Kamm. Er sprach die Hoffnung aus, dass der Landkreis deswegen einmal die Straße als Kreisstraße übernehmen werde. Auch er hob die Gemeinsamkeiten beider Gemeinden hervor. Ferner lobte er das Straßenbauamt Traunstein bei der Unterstützung, um die notwendigen Fördergelder für den Radweg zu bekommen. Bjr