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Radweg am Erlstätter Berg wird geteert

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Der 700 Meter lange »Lückenschluss« am Geh- und Radweg am Erlstätter Berg soll noch vor dem Winter geteert werden, mit der Fertigstellung wird im Frühjahr gerechnet. (Foto: Müller)

Grabenstätt. »Der kommt heuer definitiv«, beantwortete Bürgermeister Georg Schützinger in der Gemeinderatssitzung Mitte April die Frage von Franz Kreiler (Bürgergruppe Erlstätt), ob der lang ersehnte Radweg am Erlstätter Berg noch heuer ausgeführt werde. Tatsächlich sind die am 9. September angelaufenen Arbeiten schon recht weit gediehen.


Wie ihm Peter Maltan vom Staatlichen Bauamt (Fachbereich Straßenbau) mitgeteilt habe, soll auf den 700 Meter langen »Lückenschluss« an der Staatsstraße 2095 zwischen der Einmündung der Kreisstraße TS 3 von Erlstätt her und der oben am Berg befindlichen »Zufahrt Krutzenbichler« noch vor dem Winter geteert werden. Dabei handle es sich aber nur um die Tragschicht, die deutlich dünnere Feinschicht werde aller Voraussicht nach erst im Frühjahr aufgetragen, betonte Schützinger auf Nachfrage.

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Bereits im März vergangenen Jahres hatte Maltan dem Grabenstätter Gemeinderat den geplanten Geh- und Radweg vorgestellt und einen Baubeginn noch 2012 in Aussicht gestellt. Daraus wurde aber bekanntlich nichts. Maltan sprach damals von einer großen Herausforderung, da am Erlstätter Berg größere Steigungen überwunden werden müssten, als bei solchen Bauvorhaben üblich. Dies sei auch der Grund, warum der Weg vorübergehend etwas von der Staatsstraße wegführen werde, um im oberen Bereich wieder zum Straßenverlauf zurückzukehren. Die Kosten werden vom Staatlichen Bauamt getragen. Die Gemeinde habe im Vorfeld Grundstücke erworben oder getauscht, so Schützinger. Parallel zum Geh- und Radweg wird am Erlstätter Berg die Situation verbessert, indem man auf der Staatsstraße 2095 die Aufweitung an der Einmündung in die Kreisstraße TS 3 um einige Meter verlängert und verbreitert. mmü

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