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Quartier für den Winter gesucht

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Für ihre Igel sucht Monika Lüdtke geeignete Winterplätze.

Übersee – »SOS für die Igel«, heißt es derzeit in der Überseer Igel-Station. Dort betreut »Igel-Mama« Monika Lüdtke in der Regel über 50 Igel im Winterquartier in ihrem Garten und in der Garage. Jetzt aber herrscht mit über 100 abgegebenen Tieren drangvolle Enge. Das bedeutet Stress für die Igel und ihre Pflegerin. Lüdtke sucht deshalb geeignete Winterschlafplätze.


Normalerweise schlafen die Igel vom Oktober bis zum April. In dieser Zeit haben sie ihren Stoffwechsel und ihren Kreislauf so heruntergefahren, dass sie von den zuvor angefütterten Reserven leben können. Sie sind in dieser Zeit also sehr pflegeleicht und brauchen lediglich Wasser und etwas Trockenfutter.

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Als Winterquartier reicht einem Igel ein Quadratmeter großer und etwa 40 Zentimeter hoher, mit Zeitungspapier oder Stroh ausgelegter Karton und darin ein mittelgroßer Schuhkarton als Aufenthaltsort. Der Schlafplatz sollte an einem trockenen, vor Regen und Schnee geschützten Ort im Freien sein. Ideal ist eine beständige Temperatur von unter fünf Grad.

Die Igel-Pflegerin gibt nur gesunde, entwurmte und für den Winterschlaf schon aufgepäppelte Tiere ab, sodass keine Pflege erforderlich ist. Wer einen Igel für den Winter »adoptieren« möchte, kann sich an Monika Lüdtke wenden, Telefon 08642/67 48. Willkommen sind auch zweckgebundene Geldspenden für die Igel, vor allem für deren medizinische Versorgung, an den Tierschutzring Traunstein, Igel-Station Lüdtke in Übersee, aber auch alte Zeitungen, Kartons und Schredderpaper. bvd