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Projekte schreiten voran

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Staudach-Egerndach. Ob Radwege- oder Ausgleichsflächenkonzept, im Ökomodell Achental wurden wieder viele Projekte fortgeführt oder auf den Weg gebracht. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof zum Ott berichtete der Vorsitzende Josef Loferer über die Arbeit des Vereins.


Im Rahmen des ILE-Projekts Achental wurde das Energiekonzept Achental vorgestellt. Das Ausgleichsflächenkonzept zur Aufwertung landwirtschaftlicher Nutzflächen wird voraussichtlich im Frühjahr fertig. Die Machbarkeitsstudie zur Radwegeverbindung zwischen Oberwössen, Reit im Winkl, Schleching und Kössen beschäftigt sich derzeit mit der möglichen Trasse und wird ebenfalls im Frühjahr vorgestellt.

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Im Rahmen des Alpstar-Projekts sei die Energieberatung angelaufen. Ein großes Ziel sei ein flächendeckendes Netz von E-Tankstellen im Achental. Im Bereich der Gebietsbetreuung sei die Besucherlenkung im Naturschutzgebiet ein wesentlicher Baustein. Gut angenommen werde auch das Blumenwiesenkonzept, wobei auch im Ort Blühflächen mit einheimischem Saatgut angelegt werden sollen, die sich auch als Bienenweide eignen.

Loferer verwies auf die vielen neuen Broschüren, wie auch auf den mit 1500 Euro dotierten Schülerwettbewerb »Landwirtschaft und Zukunft«, den die fünfte Klasse der Achentalrealschule Marquartstein gewann. Im Themenjahr »Vielfalt der Berge« stand Monat für Monat ein anderer Berg im Vordergrund. Neu ist die Energie-Karte Achental mit einer Darstellung der Potenziale und auch der bisherigen Erfolge. Zudem wurde die Vereinsbroschüre überarbeitet und neu aufgelegt. Die Erfolge des Achentaler Bauernmarkts hob Loferer ebenfalls hervor.

Geschäftsführer Wolfgang Wimmer berichtete über die Ausweitung der Achentallinie und die einheitliche Wanderwegebeschilderung. Eine neue Kinderfreizeitbroschüre auch für Schlechtwettertage werde erstellt. Zudem soll ein touristisches Leitbild »Tourismus 2020« erstellt werden. In Kooperation mit dem »Chiemsee Summer« (ehemals »Chiemsee Reggae Summer«) sollen regionale Produkte stärker vermarktet werden. Um Gipfelprojekte bemühe man sich auch als eine von 21 deutschen Bioenergieregionen, und so gab es die Bioenergietage in Grabenstätt zur Eröffnung der neuen Turnhalle. Am 7. Februar könne die erste Energieholzernte beim »Feldholztag« in Übersee eingefahren werden. Nach noch nicht einmal drei Jahren kann die Plantage erstmals abgeerntet werden. Erfreulich sei zudem, dass der Biomassehof Achental auf eine Umsatzsteigerung von 8,5 Prozent auf 3,4 Millionen verweisen könne.

Das seit 14 Jahren bestehende Ökomodell Achental sei ein Gewinn für alle Mitgliedsgemeinden, betonte Schatzmeister Hans Haslreiter und informierte, dass das Ökomodell über fünf staatliche und europäische Programme gefördert werde. »In dieser Gemeinschaft können die Gemeinden viel bewegen«, so Haslreiter. tb

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