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Programm für 2017 steht

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Traunstein – Anstelle der abendlichen Frühjahrsversammlung hat der GTEV »Trauntal« Traunstein in seiner Vereinshütte einen musikalischen Frühschoppen veranstaltet. So sollten laut Vorstand Martin Schützinger auch ältere Mitglieder, die abends nicht mehr weggehen sich über das Geschehen im Verein informieren können.


Im kommenden Jahr wird der Verein sein 125-jähriges Bestehen mit einer Festwoche vom 15. bis 20. August feiern. Dafür wird ein rund 3000 Personen fassendes Festzelt an der Siegsdorfer Straße aufgestellt. Teilnehmen werden die Gebietsvereine, Patenvereine und Ortsvereine. Das Programm stehe inzwischen. Vorgesehen ist ein Preisplattln, eine politische Veranstaltung, ein Tag der Betriebe, ein Tanzfest, der Festabend sowie der Festtag mit Gottesdienst und Umzug durch die Stadt. Erfreut zeigte sich Schützinger, dass der Trachtenverein wieder junge Mitglieder aufnehmen konnte. Zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Hermann Daxenberger stellte er die Neumitglieder Katharina und Theresa Wurm sowie Laura König vor.

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Kassier Josef Kaiser kam unter anderem darauf zu sprechen, dass das Recht des Einzelnen am Bild verschärft worden sei. Künftig müssten deshalb alle Neumitglieder mit dem Aufnahmeantrag unterschreiben, dass sie damit einverstanden sind, wenn der Verein Fotos mit ihnen für Vereinszwecke veröffentlicht. Die jetzigen Mitglieder würden entsprechend informiert. Wer dem nicht widerspreche, sei ebenfalls damit einverstanden.

Ferner ging er auf die Bürgerbegehren zur Landegartenschau und zur Güterhalle ein. Zur Landesgartenschau meinte der Stadtrat, man müsse auch als Trachtler gewisse Veränderungen akzeptieren. Zwar koste die Landesgartenschau Geld, aber es gebe auch Zuschüsse. Für den Trachtenverein biete die Landegartenschau eine gute Möglichkeit, sich mit Auftritten zu präsentieren.

Zum Jugendtreff in der Güterhalle sagte er, jeden Jugendlichen in einen Verein zu bringen, schaffe man nicht. Fakt sei, dass es auf lange Zeit keinen Jugendtreff geben werde, wenn der Ausbau der Güterhalle verhindert werde. Er rief die Mitglieder dazu auf, zur Abstimmung zu gehen, damit nicht eine laute Minderheit gegenüber einer schweigenden Mehrheit die Oberhand behielte. Bjr