weather-image
24°

Profil der neuen Turnhalle wird sichtbar

1.5
1.5
Bildtext einblenden
Mit Planer  und  Bauleiter  verschafften sich die Gemeinderäte einen Eindruck vom Ausmaß der Turnhalle. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf – »Wir sind finanziell auf einem guten Weg«, berichtete Architekt Bernhard Putzhammer bei einem Ortstermin des Bau- und Umweltausschusses weiterer interessierter Gemeinderäte. Zusammen mit seinem Bauleiter Michael Schmidt erläuterte er auf der Baustelle den Stand der Dinge. Auch zeitlich liege man voll im Plan: »Unser Ziel ist, dass bis Anfang November das Dach drauf kommt.«


Von der Gemeindeverwaltung waren neben Bürgermeister Thomas Gasser auch Bauamtsleiter Theo Steinbacher und der technische Angestellte Stefan Schillinger mit dabei.

Anzeige

Bisher habe es keinerlei Probleme auf der Baustelle gegeben, berichtete Schmidt auf Rückfrage der Räte. Viel Lob gab es für die Leistung der Handwerker bei der Betonsanierung im Keller, wo wieder ein Mehrzweckraum entsteht, den unter anderem die Judo-Abteilung des TSV Teisendorf nutzt. Nach etwa zehn Wochen sind die aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Beton-Rippendecke nun abgeschlossen. Mit 2000 Bar Wasserdruck waren die Rippen gereinigt worden. Die sanierte Betondecke ist bereits vom Statiker abgenommen.

Bisher seien 68 Prozent der Bausumme vergeben worden, erklärte Putzhammer. Wenn alles gut laufe, bleibe man vielleicht sogar etwas unter der veranschlagten Summe von gut fünf Millionen Euro und könne am Ende schauen, ob noch Geld für Sonderwünsche übrig ist.

Schmid und Putzhammer präsentierten unter anderem den künftigen Boulderraum, den zweiten Fluchtweg, den Platz für die Duschen, Toiletten und das Behinderten-WC, das barrierefrei per Aufzug erreichbar ist, und die künftige Halle.

Der Stahlbau hat vor kurzem begonnen. Deutlich kann man nun bereits das Profil und die Länge der erweiterten Halle erkennen. Die bestehende 18 mal 36 Meter große Halle wird um 12 Meter länger. Sie wird von der Statik und der Tragfähigkeit des Daches her nach den neusten Vorschriften ertüchtigt, zum Beispiel bezüglich der »Lastannahmen« für Schneelast, die vor 20 Jahren noch niedriger waren.

Auf die Fragen nach der Heizung sagte Schmidt, nächste Woche würden im Heizungsraum die Fundamente für die Kessel hergestellt und die Wände verputzt. Ab Mitte nächster Woche beginne die Installation, die etwa vier Wochen dauern würden. So werde die Halle bald heizbar sein.

In den nächsten Wochen werden noch die Innenwände erstellt sowie die Hallenumfassung aus Stahlbeton. Die Stahlbauer erstellen ab Mitte Oktober das Tragwerk für das Dach; danach baut der Zimmerer den Dachstuhl. Wenn das Dach drauf ist, plant die Gemeinde ein Richtfest. Danach können Elektriker und Installateure kommen. Im Winter läuft dann der Innenausbau. Ziel ist laut Putzhammer, dass das ganze Jahr auf der Baustelle gearbeitet werden kann und dass in genau einem Jahr die Schulkinder die Halle nutzen können.

Am Ende wurde auch noch der Zugang für den Alpenverein an der Westseite besichtigt. Hier wird Putzhammer der Gemeinde noch Gestaltungsmöglichkeiten vorlegen. Die Ausschussmitglieder begrüßten die Möglichkeit, auch weiter etwa jede zweite Sitzung mit einem Ortstermin beginnen zu können. vm