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Probleme an Wanderwegen dem Bauhof melden

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Deutlich sichtbar sind die Spuren, die Fußgänger und Radler am matschigen Weg entlang des »Pirkl-Weihers« nahe der Kläranlage hinterlassen haben. Er muss ausgebessert werden.

Traunstein – »Der Weg am 'Pirkl-Weiher' verfällt, wie der Weiher selbst, zusehends«, schrieb uns unser Traunsteiner Leser Dr. Georg Thurmayr. Der Stadt, so meinte er, sei das offenbar egal.


Allerdings ist die Stadt nur teilweise zuständig: Der »Pirkl-Weiher« unweit der Kläranlage befindet sich nach Angaben der Stadt Traunstein in Privateigentum. Entsprechend liege es nicht im Aufgabenbereich der Stadt, hier landschaftspflegerisch tätig zu werden, so Pressereferentin Carola Westermeier auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts.

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Den Wanderweg entlang des Gewässers pflege die Stadt, so Westermeier weiter. »Es handelt sich dabei um einen Wanderweg, der an einem Feuchtbiotop entlang führt, das gleichzeitig auch ein Rückstaubecken für die Traun ist. Deshalb kann der Weg (wie andere Wanderwege auch) mal schlammig sein. Es ragt auch sicherlich die ein oder andere Pflanze in den Weg hinein. Dies ist bei Wanderwegen durchaus üblich, die nicht unbedingt zwei Meter breit oder gar aufgekiest sein müssen.«

Die Mitarbeiter des Bauhofs kontrollierten aber in regelmäßigen Abständen die Wanderwege und freuten sich auch auf Hinweise aus der Bevölkerung, wenn bei den Wanderwegen etwas im Argen liegt. Wer einen breiteren, aufgekiesten Weg bevorzugt, kann in diesem Bereich jenen Weg benutzen, der zwischen Kläranlage und Traun entlangführt. Allerdings seien hier auch Radfahrer unterwegs – deshalb sei gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich, so Carola Westermeier weiter.

Die Wanderwege in der Stadt werden im Übrigen derzeit grundsätzlich überprüft – das Wanderwegenetz werde dabei völlig neu strukturiert und gestaltet (wir berichteten). Dies werde aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen – »schließlich sind hier rund 16 Wanderwege mit insgesamt rund 135 Kilometern Länge zu begutachten«, so Westermeier. coho