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Privatjet streikt, Architekt wird zum Straftäter!

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Foto: Symbolbild, pixabay

Als wäre ihm der Urlaub nicht vergönnt, hatte ein Architekt aus dem Saarland gleich mehrere Hindernisse zu bewältigen – ein kaputter Flugzeug-Motor brachte ihn in eine Kontrolle der Schleierfahnder.


Ursprünglich wollte der Mann mit seiner Familie im Privatflieger nach Kroatien fliegen. Doch kurz zuvor streikte der Motor des Fliegers, die Familie stieg auf zwei Autos um. Da der betagte Mercedes ML320 bereits über eine halbe Million Kilometer auf dem Buckel hatte, schraubte er dessen Kennzeichen auf einen vermeintlich günstig gekauften Mercedes gleichen Modells, der noch nicht zugelassen war.

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Kurz vor der Ausreise nach Österreich ereilte den Mann dann das gleich Schicksal wie schon so vielen Straftätern vor ihm: Schleierfahnder hielten das unscheinbar wirkende Pärchen samt Enkel auf dem Rücksitz an.

Neben Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und Steuergesetz musste der von seiner Frau nicht unbedingt mit Lob überhäufte Architekt von den Spezialisten auch noch erfahren, dass sein vermeintlich "günstiger" ML320 aus vier alten Autos zusammengeschustert worden war. Der Kilometerstand war um gut 200 000 Kilometer zurückgedreht.

In der Hoffnung, dass der Händler aus Baden-Baden das vermeintliche Schnäppchen nun bei der Polizei abholt, fuhr das nun endgültig urlaubsreife Pärchen mit einem Leihwagen weiter nach Kroatien.