weather-image
19°

Positives Rechnungsergebnis für 2014

0.0
0.0

Inzell – Ein erfreuliches Rechnungsergebnis für das Haushaltsjahr 2014 konnte Kämmerin Maria Hardt den Inzeller Gemeinderäten nun vorlegen. Mit der einstimmigen Feststellung der Jahresrechnung wurde der positive Jahresabschluss nun offiziell bestätigt. Mit ihrer einstimmigen Entlastung zeigten die Räte, dass sie mit der Abwicklung der Finanzwirtschaft im Rathaus im Jahr 2014 zufrieden sind.


Der Sollüberschuss liegt im Haushaltsjahr 2014 bei der Gemeinde Inzell bei knapp 200 000 Euro und damit über dem Ergebnis der Jahresrechnung 2013, die mit einem Fehlbetrag in Höhe von über 700 000 Euro abgeschlossen wurde. Knapp 1,7 Millionen Euro konnten aus dem laufenden Betrieb (Verwaltungshaushalt) dem Vermögenshaushalt für Investitionen zugeführt werden, fast 800 000 Euro mehr als geplant.

Anzeige

Verwaltungshaushalt erhöhte sich um 700 000 Euro

Im Verwaltungshaushalt ergab sich eine Erhöhung der Solleinnahmen und -ausgaben um fast 700 000 Euro gegenüber dem Ansatz auf rund 13,75 Millionen Euro. Das Volumen des Vermögenshaushalts hingegen verminderte sich gegenüber dem Ansatz um knapp 580 000 Euro auf rund 5,25 Millionen Euro.

Auch mit der Wirtschaft im Gemeindegebiet geht es bergauf: Bei der Gewerbesteuer nahm die Gemeinde um gut 350 000 Euro mehr ein als im Jahr 2013 und gut 422 500 Euro mehr als für das Jahr 2014 geplant.

Beim Eisstadion wurden um rund 233 700 Euro weniger eingenommen als vorgesehen. Die Einnahmen aus dem Eisschnelllauf überstiegen den Planansatz um gut 36 600 Euro. Weniger als geplant wurde unter anderem beim Publikumslauf, der Hallenvermietung, der Werbeflächen-Vermietung, den Sponsoren-Paketen und dem Catering eingenommen. Die Ausgaben für den laufenden Betrieb in der Eishalle waren eine ziemliche Punktlandung und überschritten die Ansätze nur um 1616 Euro.

Beim Badepark geht es bergauf: Die Einnahmen lagen zwar mit rund 383 500 Euro um rund 155 500 Euro unter den Ansätzen 2014, jedoch um etwa 7,9 Prozent über den Vorjahreseinnahmen. Weniger eingenommen wurde hier aus dem Stromverkauf durch Stilllegung des Blockheizkraftwerks. Die Ausgaben für den Grundstücks- und Gebäudeunterhalt, darunter die Dachsanierung, die um gut 21 000 Euro billiger kam, konnten verringert werden. Durch den Brand der Sauna kamen außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von Einnahmen in Höhe von 181 616 Euro hinzu, die durch die Versicherungsleistung in Höhe von 168 280 Euro fast ausgeglichen wurden. Der Winterdienst kam aufgrund des milden Winters rund 30 700 Euro billiger als prognostiziert.

Rechnungsprüfungsausschuss-Vorsitzender Rudi Heitauer lobte die sorgfältige Arbeit der Kämmerei; alle Fragen des Ausschusses hätten beantwortet werden können. Einstimmig wurden auch die über- und außerplanmäßigen Ausgaben, die im Normbereich lagen, gebilligt.

ITG schließt mit Plus von 15 144 Euro

Außerdem nahmen die Räte vom aktuellen Bericht über die Beteiligungen der Gemeinde an der Inzeller Touristik GmbH (ITG), dem Chiemgau Tourismus und der Stromversorgung Inzell eG Kenntnis. Bei der ITG fließen von den Kurbeitragsanteilen (2014: 730 000 Euro) über Mietzahlungen der ITG an die Gemeinde 22 335 Euro wieder zurück. Investitionszuschüsse leistete die Gemeinde 2014 wie in den Vorjahren nicht. Der ITG-Jahresabschluss 2014 mit einem Plus von 15 144 Euro wurde durch die Gesellschafterversammlung im Juli auf neue Rechnung vorgetragen.

Beim Chiemgau-Tourismus beläuft sich der Mitgliedsbeitrag der Gemeinde Inzell im Jahr 2014 auf 76 108 Euro plus Mehrwertsteuer. Die Stimmanteile der Gemeinde betragen 8,5 Prozent (17 Stimmen). Bei der Stromversorgung Inzell besitzt die Gemeinde 20 Genossenschaftsanteile, was der höchsten zulässigen Anzahl entspricht, zu je 105 Euro. Sie ist also mit 2100 Euro und einem prozentualen Anteil von 5,36 Prozent an der Genossenschaft beteiligt, die 2014 einen Überschuss von 111 227 Euro erzielte, etwas weniger als im Vorjahr. vm

Mehr aus der Stadt Traunstein