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Positive Entwicklung der Fernwärmeversorgung in Grassau

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Grassau – »Der Bau des Rotkreuz-Hauses bietet den ehrenamtlichen und auch den hauptamtlichen Mitarbeitern des BRK beste Voraussetzungen, um den Sanitätsdienst in Grassau und im Achental optimal zu erfüllen«, sagte Hans Hornberger beim Dreikönigsfrühschoppen der Grassauer SPD. Die Kosten von 1,3 Millionen Euro hätten genau der Kostenschätzung entsprochen.


Zweiter Heizkessel nun in Betrieb

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In den nächsten Jahren müsse das Schulhaus saniert werden, berichtete Hans Hornberger. So würden derzeit die Voraussetzungen für die Optimierung der Sicherheit im Schulgebäude untersucht. Auch müssten Barrierefreiheit und energetische Sanierung möglichst bald umgesetzt werden, um die besten Rahmenbedingungen zu schaffen, ergänzte Bürgermeister Rudi Jantke. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dieter Hahn betonte, man müsse aufpassen, dass die kommunalen Strukturen nicht durch internationale Entscheidungen, wie TTIP bedroht würden.

Mit Beginn der neuen Heizperiode ging der zweite Heizkessel der Fernwärmeversorgung in Betrieb, berichtete Herbert Gschöderer. Dies sei günstiger als die geplanten 2,2 Millionen Euro gewesen. Nun könne fast vollständig auf Heizöl verzichtet werden. Das Fernwärmenetz beliefert 500 Wohnungen, die Firma Katek, das Golfhotel und alle öffentlichen Gebäude in Grassau mit Wärme. 2015 werde mit dem Anschluss von Gebäuden im Oberdorf begonnen.

Mit der Verschwenkung der Kreisstraße und dem Neubau des ehemaligen Gasthofs Kampenwand sei ein ansprechender Dorfplatz in Mietenkam geschaffen worden, sagte Stefan Kattari. Heuer werde die offizielle Einweihung sein. Auch werde ein Maibaum aufgestellt.

»Der seit 1993 in Erlach bestehende Wertstoffhof stößt an seine Grenzen und kann an diesem Platz auch nicht mehr erweitert werden«, berichtete Alfred Körner. Ein zentralerer Wertstoffhof würde durch die kürzeren Wege einen bedeutenden Fortschritt darstellen. Zudem sei geplant, die Öffnungszeiten auszuweiten und weit mehr Wertstoffe anzunehmen, wie zum Beispiel Elektroschrott, Sperrmüll und Holzabfälle. Die europaweite Ausschreibung werde wohl Ende März ein Ergebnis bringen.

Optimaler Platz für die Pfadfinder am »Bergbad«

Nach dem Abbruch des Pfadfinderheims habe der Stamm »Schwarzer Mustang« mit der Gemeinde seine neue Heimat am »Bergbad« gefunden, erläuterte Marina Gasteiger. Der Umbau schreite in Eigenarbeit zügig voran.

Fraktionssprecher Olaf Gruß freute sich, dass ein Beschluss des alten Gemeinderats mit der Aufstellung von Geschwindigkeitsmessgeräten verwirklicht wurde. Er hoffe, dass die Autofahrer die Geschwindigkeit an den Ortseingängen in Rottau und Mietenkam nun so senken, dass Fußgänger und Radfahrer nicht mehr gefährdet werden.

Seit 28 Jahren gebe es das Asylbewerberheim in Grassau, sagte Bürgermeister Rudi Jantke. In dieser Zeit habe es keine nennenswerten Probleme gegeben. Mit 140 Flüchtlingen sei es das größte derartige Heim im Landkreis. Einstimmig hatte der Marktgemeinderat einer Erweiterung zugestimmt, sodass  nun  auch annehmbare Bedingungen herrschen. In den vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten zeige sich eine andere Begrüßungskultur als diejenige montags in Dresden. Grassau zeige sich damit weltoffen und gastfreundlich, und das mache ihn auch persönlich stolz, sagte Bürgermeister Rudi Jantke. Sehr erfreulich sei die Geburtenzahl von 61 im Jahr 2014 nach Geburtenzahlen zwischen 41 und 47 in den letzten Jahren. OG

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