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Polizisten als Lebensretter

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Foto: dpa

Inzell. Am Rande der Speedway-WM in Inzell kam es zu einem dramatischen Zwischenfall, bei dem Polizisten durch ihr beherztes Eingreifen das Leben eines Besuchers retteten. Wie am Dienstagnachmittag erst bekannt wurde, hatte ein 58-jähriger Münchner am Sonntag gegen 16 Uhr an der Zufahrt zur Max-Aicher-Arena in seinem Auto gesundheitliche Probleme bekommen.


Passanten informierten daraufhin die Beamten der Bereitschaftspolizei. Als diese am Wagen ankamen, hatte der darin sitzende Mann bereits keinen Puls mehr. Die Polizisten zogen den Mann sofort ins Freie und begannen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Über Funk wurden außerdem der Rettungsdienst und weitere Polizeikräfte angefordert.

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Unter den hinzugerufenen Beamten waren auch zwei Rettungsassistenten, die sofort weitere Maßnahmen durchführten. Der stellvertretende Ruhpoldinger Dienststellenleiter Michael Vierling und ein Beamter des Einsatzzuges intubierten den Patienten und legten für den Notarzt eine Infusion, damit die lebensrettenden Medikamente verabreicht werden konnten. Anschließend wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen unter anderem mit Hilfe eines Defibrillators fortgeführt.

Der Rettungsdienst konnte den Münchner daraufhin ins Klinikum nach Traunstein bringen, wo er derzeit auch noch behandelt wird.