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Polizei zog positive Bilanz

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Traunstein – Eine positive Zwischenbilanz zum Traunsteiner Frühlingsfest zog die Traunsteiner Polizei. Die Stimmung blieb weitgehend ruhig. Einzelne Streitereien wurden geschlichtet, bevor sie ausarten konnten.


Lediglich ein 19-Jähriger wollte am Donnerstag nicht einsehen, dass er schon zu viel getrunken hatte und ein weiterer Besuch im Festzelt nicht möglich war. Da er sich von den Beamten nicht beruhigen lassen wollte und trotz eines Platzverweises auch nicht nach Hause ging, wurde er auf die Dienststelle gebracht, um dort auszunüchtern.

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Auch am Mittwochabend was das Festgelände nach Angaben der Polizei sehr gut besucht. Viele Jugendliche brachten sich aber in den Nachbarstraßen zum Gelände mit selbst mitgebrachten Alkohol vorab schon in Stimmung, sodass die Beamten alle Hände voll zu tun hatten, um die Beeinträchtigungen für die Anwohner möglichst gering zu halten.

Für drei Jugendliche war der Frühlingsfestbesuch schnell vorbei: Sie waren derart betrunken, dass sie von ihren Eltern abgeholt werden mussten. Mit dem Personalausweis ihrer Freundin versuchte eine 15-Jährige ins Festzelt zu gelangen. Das fiel einem Sicherheitsmitarbeiter auf; er übergab das Mädchen der Polizei. Die 15-Jährige wurde angezeigt und musste von ihren Eltern von der Dienststelle abgeholt werden. Auch ihre Freundin erwartet wegen Beihilfe eine Anzeige.

Im Biergarten des Festzelts bemerkten Sicherheitsmitarbeiter am späten Mittwochabend einen 19-Jährigen, der sich gerade einen Joint drehte. Der Joint wurde von der Volksfeststreife sichergestellt. Auch beim 16-jährigen Begleiter des jungen Mannes wurde Marihuana gefunden. Die beiden Männer müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. fb