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Polizei warnt: Niemals mit Alkohol ans Steuer setzen

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Foto: Symbolbild, pixabay

Sechs Fahrer wurden bei Verkehrskontrollen in der Nacht auf Mittwoch im Bereich der Polizei Rosenheim unter Alkoholeinfluss am Steuer erwischt. Die Polizei weist wegen dieser traurigen Bilanz wieder auf die Gefahren und Folgen einer "Alkoholfahrt" hin.


  • Bereits ab 0,3 Promille wird im Falle einer Verkehrsunfalles ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, welches neben einer Geldstrafe auch den Entzug der Fahrerlaubnis bedeuten.
  • Ab 0,5 Promille droht generell ein Monat Fahrverbot und eine Geldbuße von 500 Euro bei einem Erstverstoß.
  • Ab 1,1 Promille besteht die absolute Fahruntüchtigkeit, welche neben einer Geldstrafe auch den Entzug der Fahrerlaubnis nach sich zieht.
Verstoß: Alkohol oder Drogen am SteuerPunkteBußgeldFahrverbot
Fahren mit 0,5 – 1,09 ‰ Alkohol im Blut 2 500 Euro 1 Monat
- bei Eintrag eines vorherigen Alkoholverstoßes 2 1000 Euro 3 Monate
- bei Eintrag zweier vorheriger Alkoholverstöße 2 1500 Euro 3 Monate
Fahren mit 1,1 ‰ oder mehr Alkohol im Blut ("absolute Fahruntüchtigkeit"). Achtung: Straftat! 3 Freiheits- oder Geldstrafe je nach Einzelfall

Fahrradfahrer sollten bedenken, dass ab einem Wert von 1,6 Promille ebenfalls eine Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit eingeleitet wird. Im Nachgang kann hier von der zuständigen Führerscheinstelle die grundsätzliche Eignung für die Teilnahme am fahrerlaubnispflichtigen Straßenverkehr überprüft werden. Bei Feststellung der fehlenden Eignung kann die Fahrerlaubnis dann auf dem Verwaltungsweg entzogen werden.

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Viele Fahrzeugführer sind beruflich wie privat auf die Fahrerlaubnis angewiesen. Deshalb rät die Polizei allen Verkehrsteilnehmern niemals unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilzunehmen!

Pressemeldung der Polizei Rosenheim