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Planung für den Kinderkrippen-Neubau läuft auf Hochtouren

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Kirchanschöring. Die Planungen für den Kinderkrippen-Neubau an der Voglaicher Straße in Kirchanschöring laufen auf Hochtouren. In die Entscheidungsphase trat nun die Gestaltung der Außenanlagen. So hatten die Gemeinderäte die Landschaftsplaner Regina Reiter und Florian Tahedl vom örtlichen Landschaftsarchitekturbüro iko.verde eingeladen, um sich umfassend über das geplante Konzept informieren zu lassen. Im Anschluss begrüßte das Gremium die Philosophie der Planung und stimmte der Maßnahme und den veranschlagten Kosten von 105 000 Euro einhellig zu.


Wie Regina Reiter sagte, soll ein Garten mit vielen Bäumen und Sträuchern entstehen, der den Kleinen Raum zum Toben und Spielen, zum Ausruhen und zum Entdecken und Ausprobieren bietet. Dazu wolle man auch die bislang kaum genutzte Gartenseite zur Laufener Straße hin mit einem Dschungel-Parcours aufwerten. Zum Lagern der dafür notwendigen Kinderfahrzeuge errichte man dort auch eine Holzhütte. Auf der Westseite des jetzigen Kindergartens sollen eine Landschaft mit einem kleinen Hügel und ein Weidenhaus entstehen. Die Eingangszone des Kindergartens löse man auf, der Lichtgraben bleibe aber wie das zweiflügelige Tor zur Voglaicher Straße erhalten. Den Sandspielplatz vor der Kindergartenterrasse gestalte man um zu einem Sandplatz mit Sandbaustelle, den ein Regenwasserviadukt bereichert. Zum Schutz vor der Sonne verwende man dort den großen Sonnenschirm aus dem Bestand der Gemeinde.

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Über einen neu angelegten, überdachten Eingang, der neben den bestehenden Stellplätzen liegt, erschließen sich der Garten und die Gebäude. Diesen Weg müssen also auch alle Buben und Mädchen benutzen, die in den Kindergarten wollen. Auf der rechten Seite des Weges findet neben der bestehenden Schaukel ein Stangendschungel seinen Platz.

Vor den Räumen der Kinderkrippe entsteht ein geschlossener und geschützter Bereich für die Knirpse mit altersgerechter Außenwiege, Rutsche und einem erhöhten Platz, der Aussicht in den übrigen Gartenteil biete. Südlich davon, an der Ecke der Grundstücksgrenze, folgt ein Bolzplatz, dem sich in östlicher Richtung eine mit einer Tunnelröhre ergänzte Kletterkombination, ein Schlittenhügel und ein neues Gerätehäuschen anschließen. Diesen östlichen Gartenteil prägen aber vor allem eine Senke mit Steinen, Stämmen und Kletterbaum sowie ein Hügel mit Sitzsteinen. Das Areal nördlich der Kinderkrippe wird mit Toren geschlossen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Kosten zum großen Teil auf die vielfältigen Arbeiten der Um- und Neugestaltung und weniger auf neue Spielgeräte entfallen. Da der ursprüngliche Kostenansatz überschritten wurde, machte Bürgermeister Hans-Jörg Birner deutlich, dass die Planer ein Gartenkonzept entwickelten, das explizit so aussehe, wie man sich den idealen »Kinder-Garten« vorstelle.

Ratsmitglied Herbert Babinger bestätigte: »Das ist genau der Kindergarten, den wir heute brauchen.« Gemeinderat Ludwig Schauer wies dann noch darauf hin, den Garten so anzulegen, dass man ihn noch mit Fahrzeugen befahren kann, ehe das Gremium die Freigabe der Planung beschloss.

Einverständnis herrschte im Gremium bezüglich des Namens, den die Kindertageseinrichtung in Zukunft tragen soll: »Haus für Kinder St. Elisabeth«.

Wie Bürgermeister Hans- Jörg Birner informierte, hatten sich die Kirchenverwaltung und das Kindergartenteam, basierend auf einer Elternumfrage, für diese Bezeichnung entschieden, da sich das Betreuungsangebot auf verschiedene Altersgruppen ausdehnt. Die Einrichtung ist Kinderkrippe, Kindergarten und Kinderhort, was sich nun auch in der Namensgebung widerspiegelt. Offiziell war es nur ein Kindergarten, der den Namen St. Elisabeth trug. ca