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Photovoltaik auf Deponie

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Bergen. Der Landkreis kann die geplante Photovoltaikanlage auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie in Enthal bauen. Der Gemeinderat schuf in seiner jüngsten Sitzung die Voraussetzungen, indem er sein Einvernehmen zur Änderung des Flächennutzungs- und des Bebauungsplanes erteilte und damit den Planfeststellungsbeschluss vollzog. Bürgermeister Bernd Gietl sagte, die Gemeinde habe ihre Hausaufgaben gemacht.


Die Leistung der Anlage soll mindestens 753 kWp betragen. Die Deponie ist rund 27 600 Quadratmeter groß. Da von Entgasungsrohren, Bewirtschaftungswegen und allen anderen Einrichtungen bestimmte Abstände eingehalten werden müssen, ergibt sich eine reine Modulfläche von rund 5000 bis 6000 Quadratmeter, sagte Birgit Seeholzer vom Landratsamt Traunstein auf Nachfrage unserer Zeitung.

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Der Geh- und Radweg in Richtung Holzhausen sei in den Bebauungsplan eingearbeitet worden. Behandelt wurde auch die Bauvoranfrage zur Erweiterung eines Zweifamilienhauses durch Anbau und Aufstockung der Garage auf einem Anwesen an der Kaltenbrunner Straße in Holzhausen. Der Gemeinderat empfahl, mit dem Landratsamt zu klären, ob eine Bebauungsplanänderung notwendig sei oder ob es eine Befreiung geben könnte. Man könne sich das Bauvorhaben durchaus vorstellen.

Jugendbeauftragte Maria Kraus-Osenstetter beantragte eine Sitzung des Jugendausschusses, da der neue Jugendraum kurz vor der Fertigstellung sei. Als Termin im Rathaus wurde der 27. Januar um 19 Uhr, festgesetzt. Dabei soll es um Öffnungszeiten und Jugendschutz gehen. OH