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Pflege, Sozialbüro und Arztpraxis

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Kirchanschöring – Bürgermeister Hans-Jörg Birner erfüllte bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Haus der Begegnung vor allem sein Amt als Vorsitzender des Vereins. So informierte er die Vereinsmitglieder über den aktuellen Stand der Dinge.


Nachdem das Projekt Haus der Begegnung 14 Jahre lang vorangetrieben wurde, sei vor allem in den letzten zwölf Monaten viel passiert. Wichtigster Schritt war der Beschluss der Gemeinde, von der ursprünglichen Idee, das Vorhaben mit einem privatwirtschaftlichen Investor umzusetzen, abzurücken und stattdessen ein Kommunalprojekt daraus zu machen.

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Begleitet und unterstützt wurde die Gemeinde bei diesen Schritten juristisch von Dr. Stefan Detig. So wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts beschlossen, die mit der Aufgabe von der Gemeinde beauftragt worden ist. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits alle Bedingungen mit dem Finanzamt und der Bundesanstalt für Arbeit abgestimmt und es liegt auch schon ein Finanzierungskonzept vor. Ein Förderantrag bei der Bayerischen Landesstiftung ist in Prüfung und die konkreten Abstimmungen zu den Fördermitteln mit der Regierung von Oberbayern und dem Amt für Ländliche Entwicklung laufen derzeit.

Auch das bauliche Konzept ist vom Gemeinderat bereits abgesegnet worden, der Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Im Haus der Begegnung wird eine Wohngemeinschaft mit Pflegeangebot sowie Betreutes Wohnen angeboten werden. Auch die Option einer Tagespflege ist geplant. Zusätzlich wird im Erdgeschoß das Sozialbüro seinen Platz finden und der Begegnungsraum wird unter anderem dem Café Miteinand und Selbsthilfegruppen zur Verfügung stehen. Ebenfalls im Erdgeschoß sind auch Räume für eine Arztpraxis vorgesehen.

Somit stellt das Haus der Begegnung ein abgerundetes Konzept dar, das durch seinen Aufbau auch die Kommunikation und Begegnung zur Dorfgemeinschaft ermöglicht. Stefan Mayer als Projektentwickler und Planer von CaraVita, Prien, stellte den Anwesenden das Gemeinschaftshauskonzept genauer vor.

Birner betonte die Aufgabe des Vereins, das Haus der Begegnung nach der Eröffnung mit Leben zu füllen und lobte im Voraus das unablässig hohe Maß ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder. rei