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Pflanzen brauchen im Winter viel Aufmerksamkeit

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Mehrmals pro Woche sollte man die Zimmerpflanze mit zimmerwarmem Wasser besprühen oder in der Badewanne abbrausen. Das hilft auch dabei, Schädlinge zu entfernen. (Foto: dpa)
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Zimmerpflanzen zaubern an grauen Tagen ein sommerliches Grün in die Wohnung und sind somit ein Wundermittel gegen den Winter-Blues. Jedoch haben auch Orchidee, Kentia-Palme, Drachenbaum und ähnliches mit den geringen Sonnenstunden, fallenden Außentemperaturen und der trockenen Heizungsluft zu kämpfen und benötigen in der kalten Jahreszeit besondere Aufmerksamkeit. Mit Hilfe der folgenden sechs Tipps erstrahlen die Gewächse auch im Winter in sattem Grün.


Durch die kurzen Tage und die damit verbundene reduzierte Lichtzufuhr stellen Zimmerpflanzen im Winter das Wachstum ein. Da sie nun weniger Wasser und Nährstoffe benötigen, sollten die Gewächse sparsam mit lauwarmem Wasser gegossen werden, wenn die Erde ausgetrocknet ist.

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Viele Zimmerpflanzen haben ihren Ursprung in subtropischen Gebieten und vertragen die trockene Heizungsluft im Winter nicht sonderlich gut. Damit sich die Pflanzen auch in den kalten Monaten wohlfühlen, sollte die Luftfeuchtigkeit am Standort der Gewächse auf 40 bis 60 Prozent erhöht werden. Es empfiehlt sich, die Pflanze mehrmals pro Woche mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser zu besprühen. Darüber hinaus kann der Sauerstofflieferant gelegentlich in der Badewanne mit klarem, lauwarmem Wasser abgebraust werden.

Pflanzen einmal in der Woche kontrollieren

Die Kombination aus trockener und warmer Heizungsluft und wenig Licht sorgt für eine schnelle Vermehrung von Pflanzenschädlingen wie Schildläusen, Spinnmilben und weißen Fliegen. Um einen Befall rechtzeitig zu erkennen, ist es ratsam, Zimmerpflanzen im Winter einmal pro Woche auf einen möglichen Befall zu kontrollieren, auch unter den Blättern. Sollten eine beziehungsweise mehrere Pflanzen klebrige, fahle oder gesprenkelte Blätter aufweisen, müssen diese in Quarantäne gestellt und mit Pflegemitteln behandelt werden. Auch können viele Schädlinge manuell durch absammeln oder abwaschen entfernt werden.

Ein kühler Standort hilft vielen Pflanzen den Stoffwechsel herunterzufahren und reduziert den Schädlingsdruck. Die Gewächse sollten jedoch nicht auf den kalten Fußboden, sondern auf einen erhöhten und isolierten Untergrund in Form eines Rollwagens, Styropor oder Korkplatten gestellt werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Wurzeln auskühlen. Um einen Frostschaden zu vermeiden, sollten Gewächse auch nicht kalter Zugluft ausgesetzt sein.

Im Winter muss die Pflanze mit wenig Sonnenstunden auskommen und sollte daher so viel Tageslicht wie nur möglich erhalten. Eine hohe Lichtzufuhr wird Pflanzen gewährleistet, die in Fensternähe stehen. Außerdem ist es ratsam, die Blätter einmal im Monat mit einem feuchten Tuch oder in der Badewanne abzustauben, damit die Pflanzen die Sonnenstrahlen besser aufnehmen können. Das Warnzeichen für zu wenig Licht ist oft eine helle Verfärbung der Blätter.

Diesen und viele weitere Artikel mit hilfreichen und wertvollen Ratschlägen unserer Serie »Gartenleben« finden Gartenfreunde im Internet auf der Seite unter www.traunsteiner-tagblatt.de/gartenleben im Internet. fb