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Pfarrfamilienabend mit vielen Überraschungen

Grassau. Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten erwartete die Besucher beim Pfarrfamilienabend. Raimund Schupfner führte durch das Programm, Pfarrer Andreas Horn zeigte seine schauspielerische Seite.

Der Familientherapeut (Pfarrer Andreas Horn) versucht den Ehemann (Johannes Notter) mit einer Kussbehandlung zu therapieren. Auch die Ehefrau (Birgit Steinbacher) ist nicht abgeneigt.

Mit Stubenmusik vom Feinsten, der jungen Tanzlmusi mit den Geschwistern Pfaffinger, die im vergangenen Jahr den »Wasserburger Löwen« gewonnen hatten, begann der Abend. Die Gäste genossen die Fastensuppen der Firmlinge wie Pfannkuchen-, Leberknödel- und Gemüsesuppe.

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Die Ministranten brachten einen Dia-Vortrag über ihren Ausflug nach Assisi. Auch Pfarrer Andreas Horn musste mitwirken und als Pater das »Sch…, silentio« wiederholen. Altbayrisch für Anfänger wurde ebenfalls angeboten. Die Pfarrjugend erklärte hierbei anhand eines Wirtshausbesuchs, wie der Bayer das »a« unterschiedlich betont. Den Sprachkurs quittierten die Zuschauer mit lautem Beifall. Birgit Steinbacher zeigte Bilder ihrer Hochzeit und freute sich, dass so viele aus der Pfarrgemeinde dabei waren. Ein weiterer Höhepunkt sei, so die Gemeindereferentin, das große Ministrantentreffen mit über 100 Teilnehmern in Grassau gewesen, wie auch der Kinderbibeltag unter dem Motto »Sankt Martin«. Den Kirchenchor durfte man zudem einmal ganz anders erleben. Mit einem eigenen Lied warb die lustige Gruppe um weitere Sänger zur Verstärkung.

Als krönender Abschluss trat dann wie schon in den Jahren zuvor das Seelsorgertrio mit Pfarrer Andreas Horn, Gemeindereferentin Birgit Steinbacher und Diakon Johannes Notter in einem Sketch auf. Pfarrer Horn als Familientherapeut versuchte die Eheleute (Steinbacher, Notter) wieder zusammenzuführen – mit ganz unterschiedlichen Therapien. Letztlich gelang ihm dies auch mit einer »Kussbehandlung«. Vor allem Diakon Notter wuchs geradezu in seiner Rolle und die drei Schauspieler amüsierten das Publikum.

Statt für Speis' und Trank einen Obolus zu verlangen, wurde für die Gemeinschaft »Cenacolo«, die sich bemüht, Drogensüchtige und Alkoholkranke wieder ins Leben zu integrieren, gesammelt. Monika Buchner informierte, dass sie die Gemeinschaft besucht habe und diese eine Erfolgsquote von über 80 Prozent vorweisen könne. Für viele Drogensüchtige sei dies die letzte Zufluchtsstätte. tb