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Pettinger Schulneubau kostet 3,446 Millionen Euro

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Petting – Nachdem der Gemeinderat Petting in seiner letzten Sitzung einige Planungsänderungen für den Schulhausneubau vorgenommen hat, beläuft sich die aktuelle Kostenschätzung nun auf 3,446 Millionen Euro.


Die Architekten Nikolaus und Flori Magg erläuterten die geplanten Änderungen bei Bauwerk, Konstruktion und Ausstattung. Elektroingenieur Thomas Gollwitzer informierten über die vorgesehenen Änderungen bei den technischen Anlagen. Die Ratsmitglieder nahmen die Änderungsvorschläge zur Kenntnis und beschlossen sie jeweils einstimmig.

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Um die Breitbandversorgung in der Gemeinde voranzutreiben, kam der Gemeinderat überein, eine Gesellschaft zu gründen. Deren Ziel ist es, alle Pettinger Haushalte mittels Lichtwellenleiter an das schnelle Internet anzuschließen. Der rechtliche Status der Gesellschaft muss noch ausgearbeitet werden.

In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma, die nicht nur die erforderliche Lizenz und den nötigen Sachverstand hat, sondern auch die nötige Risikobereitschaft, könnte die Gemeinde dann als Bieter auftreten. Dabei hat man die Hoffnung, finanziell besser abzuschneiden als bei einer generellen Vergabe. Das Vorhaben, eine flächendeckende Breitbandversorgung in der Gemeinde zu erreichen, wird vom Staat mit 930 000 Euro gefördert.

Beraten wurde in der Sitzung außerdem über einen Vorschlag der Pettinger Firma h+m Garten, die öffentliche Grünfläche gegenüber dem Pfarrheim neu zu gestalten. Dazu will man mit der Kirchenverwaltung, der Frauengemeinschaft, dem Gartenbauverein und den Nachbarn zu einem Gespräch zusammenkommen. Für über 28 000 Euro, von denen die Gemeinde knapp 18 000 bezahlen muss, wird die Freiwillige Feuerwehr Petting digital aufgerüstet. Das betrifft die Funkgeräte in den Fahrzeugen, die Handfunkgeräte und eine zweite Sprechstelle. Auch die Einrichtung einer Festfunkstelle wurde beschlossen.

Festgelegt wurden die Beträge, die dem Kassenverband für den Unterhalt von Gewässern Dritter Ordnung im Gemeindebereich gemeldet werden. Außerdem befürwortete der Gemeinderat mehrere Bauvorhaben; darunter den Neubau eines Milchviehstalles in Ringham und die Schaffung einer zweiten Wohneinheit in einem Haus an der Seestraße. Einstimmig wurde auch die Aufstellung einer Ortssatzung für Altofing beschlossen und der Satzungsbeschluss wurde erlassen. HG