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Petting legte Beträge für Feuerwehr neu fest

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Petting – Einsätze zur Rettung von Mensch und Tier kosten nichts. Wird Pettings Feuerwehr aber anderweitig eingesetzt oder angefordert, werden Kosten fällig. Der Gemeinderat legte in seiner jüngsten Sitzung die Beträge neu fest.


Im Jahr 2011 hatte man zuletzt eine Satzung zu den Einsatzkosten der Feuerwehr verabschiedet, erinnerte Bürgermeister Karl Lanzinger die Kollegen. Hatte man sich damals an anderen Beispielen orientiert, so wolle man nun nach dem tatsächlichen Kostenanfall kalkulieren, was laut Lanzinger für jene, die Leistungen in Anspruch nähmen, eher günstiger werde. Während der Kilometer beim Tragkraftspritzenfahrzeug mit 0,83 Euro berechnet wird, sind es beim Hilfeleistungslöschfahrzeug 6,83 Euro. Für die Anhänger werden 0,35 Euro pro Kilometer fällig. Mit den Ausrückestundenkosten wird der Einsatz von Geräten und Ausrüstung abgegolten, die zwar zu einem Fahrzeug gehören, deren Kosten aber nicht durch die zurückgelegte Wegstrecke beeinflusst werden. Bei den sogenannten Löschfahrzeugen reicht der Stundensatz von 57 bis 140 Euro, das Mehrzweckfahrzeug wird mit 40 Euro abgerechnet, Anhänger mit 10 Euro. Für den Einsatz »ehrenamtlicher Feuerwehrdienstleister« werden 25 Euro pro Stunde berechnet.

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Nicht weiter beschäftigen will sich das Gremium mit dem Bebauungsplan Unterstetten der Nachbargemeinde Teisendorf, nahe der Tierklinik. Hier sind die Räte der Meinung, dass Petting nicht betroffen sei und daher am weiteren Verfahren nicht mehr beteiligt zu werden brauche.

Theo Pastötter war aufgefallen, dass die Eschen an der Ache in Richtung Brandhofen »schwer krank« seien. »Das ist gefährlich«, mahnte Pastötter zum Handeln. Man sollte baldmöglichst Förster Max Poschner damit beauftragen, empfahl er. Anton Strasser stellte dazu fest, dass auch in Mandlberg Bäume »kreuz und quer« lägen.

Gefahr in Verzug sieht Christian Mayer am Seehauser See, wo »fast einer ertrunken wäre.« Seine Frage: »Kann man nicht auch im Winter einen Rettungsreifen anbringen?« Der See sei in Privatbesitz und solche Freizeitaktivitäten nur geduldet, schloss der Bürgermeister ein Handeln der Gemeinde aus, denn die wäre damit »in der Haftung.« höf