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Persönlichkeiten und Weltoffenheit

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Einen Briefbeschwerer in Form eines sich entspannenden Mannes überreichte Schulleiterin Bärbel Ebner beim Neujahrsempfang im Landschulheim Schloss Ising als vorgezogenes Abschiedsgeschenk an Landrat Hermann Steinmaßl, der nicht mehr kandidieren wird. (Foto: Wolf)

Chieming. In fünf Sprachen begrüßten die Schüler des Gymnasiums Schloss Ising ihre Gäste zum öffentlichen Neujahrsempfang. Dabei präsentierte sich die Schule weltoffen und modernisiert.


Aus dem Publikum konnte wohl kaum jemand verstehen, was vier Isinger Schüler in ihrer jeweiligen Muttersprache sagten. Die Mitschüler übersetzten – aber die Botschaft kam auch so an: Ising legt Wert auf individuelle Persönlichkeiten und Weltoffenheit. Schulleiterin Bärbel Ebner wünschte der Schulfamilie, sie möge an die Erfolge und Leistungen des Jubiläumsjahres 2013 anknüpfen. Ising habe sich modernisiert. Unter anderem mit einer neuen Ausstattung im Fachbereich Chemie, Mediensäulen in den Klassenzimmern und der Neugestaltung einiger Wohnbereiche.

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Auch Landrat Hermann Steinmaßl lobte in seinem Grußwort diese Entwicklung. Im Zweckverband der bayerischen Landschulheime seien außer Ising drei weitere Gymnasien zusammengeschlossen. Über die Jahre habe sich Ising im Vergleich zu den anderen vom Sorgenkind zum Mustermädchen entwickelt. Ising halte einen besonderen Platz in der regionalen Schullandschaft.

Zwei Monate vor der Landratswahl, bei der Steinmaßl nicht mehr kandidieren wird, lag auch etwas Wehmut in diesen Worten. Die Verbundenheit zur Schule honorierte Schulleiterin Ebner mit einem vorgezogenen Abschiedsgeschenk: einem Briefbeschwerer in Form eines sich entspannenden Mannes. Eine entspannte Zeit im Ruhestand wünschte sie somit auch dem Landrat. naw