weather-image
26°

Parkplatz an der Münchner Straße wird teurer

Traunreut. Anfang Oktober soll mit dem Bau eines Parkplatzes beim Haupteingang des städtischen Waldfriedhofes und mit der Straßensanierung der Münchner Straße begonnen werden. Die Aufträge für die beiden Projekte sollen nach dem Willen des Stadtrats an den Mindestbieter, die Firma Traun-Tiefbau, vergeben werden. Die Arbeiten werden sich voraussichtlich bis zum November hinziehen.

Der Parkplatz beim Haupteingang des Traunreuter Waldfriedhofes soll in den nächsten Wochen neu hergestellt werden. Gleichzeitig wird die angrenzende Münchner Straße neu asphaltiert. Den Auftrag erteilte der Stadtrat in seiner Sitzung an ein Traunreuter Unternehmen. (Foto: Rasch)

Die Ausschreibung der Leistungen für die Parkplätze hat jedoch ergeben, dass die im Haushalt eingestellten 75 000 Euro nicht ausreichen. Dieser Ansatz muss um 25 000 Euro angehoben werden. Denn das Gesamtprojekt – Parkplatz und Straßensanierung – das vom Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig abgesegnet wurde, erhöht sich auf insgesamt knapp 307 000 Euro. Der Straßenbau schlägt mit 208 695 Euro zu Buche, die Straßenwiederherstellung mit rund 98 300 Euro.

Anzeige

In der Sitzung informierte Bürgermeister Franz Parzinger auch über die Vergabe von Nachtragsangeboten für die neue Kinderkrippe »Zwergenland« und der Rathauserweiterung. Laut den aktuellen Auftragssummen wurden bei den Fliesen- und Plattenarbeiten sowie bei den Fassadenarbeiten des Rathausneubaus die Kosten um rund 5000 Euro verringert. Bei den Spengler- und Dachabdichtungsarbeiten sowie beim Stahlbau und der Fassade der Brücke, die den Neubau mit dem Altbau verbindet, haben sich die Kosten mit rund 11 000 Euro nach oben entwickelt. Um rund 3886 Euro gestiegen sind auch die Kosten für Sanitär-, Abwasser- und Baumeisterarbeiten. Wesentlich teurer kommt auch der Gerüstbau, bei dem die Summe um rund 11 600 nach oben korrigiert werden musste. Mehrkosten in Höhe von rund 13 000 Euro bzw. 11 700 Euro entstanden auch bei den Lüftungsanlagen und den Trockenbauarbeiten.

Nach derzeitigem Stand wurden nach Angaben der Bauverwaltung für den Rathausneubau 96 Prozent der Leistungen vergeben. Die Kostenüberschreitung liegt aktuell bei 242 000 Euro oder 3,85 Prozent. Dies bedeutet, dass sich die Kosten während der Bauphase auf rund 6,5 Millionen Euro erhöht haben.

Im »Zwergenland« fielen durch zusätzlich erforderliche Maßnahmen bei den Zimmererarbeiten rund 11 000 Euro mehr an, bei den Spenglerarbeiten erhöhte sich die Auftragssumme um etwa 17 000 Euro und bei Heizung und Sanitär um rund 11 000 beziehungsweise 5700 Euro. Um rund 26 000 Euro erhöht haben sich auch die Kosten für die Elektroinstallation. ga