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Parken vor dem Kaiserwagen: Riesenfotos als Orientierung in Salzburger Parkhaus

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Wandfüllende Fotos an jeder Parkbucht sollen in einem Salzburger Parkhaus das Wiederfinden des Wagens erleichtern. Das Konzept könne je nach Motiv auch mit Geräuschen und Düften ergänzt werden, sagte Werbeexperte Ludwig Morasch bei der Präsentation. In Ländern wie Kuwait, Dubai oder Katar gebe es Parkareale für bis zu 50 000 Autos. »Da wird das Wiederfinden ohne wirksame Orientierungshilfen zum echten Problem«, meinte Morasch. Im Fall des Salzburger Parkhauses am Mönchsberg werben die Fotos für das 20 Kilometer entfernte Oldtimer-Museum von Porsche-Enkel Ernst Piëch in Mattsee. Darunter ist auch der rein elektrisch angetriebene Kaiserwagen von 1911. Eine ähnliche Innovation gibt es in den bayerischen Parkhäusern bisher so noch nicht. Stattdessen tauchen immer wieder Meldungen auf, bei denen Fahrer ihr Auto nicht mehr finden können. Da könnten Bilder als Orientierungshilfe schnell den Weg zum Wagen weisen. Aus Sicht des ADAC ist zudem der Komfort in deutschen Parkhäusern unbefriedigend. »Alle unsere Bemühungen für breitere Stellplätze haben bisher wenig gefruchtet«, sagte der Parkhaus-Experte Johann Nowicki. Die Garagenverordnung sehe seit den 1970er-Jahren nur eine Breite von 2,30 Meter vor. Doch zum Beispiel sei der Golf von heute 20 Zentimeter breiter als der Golf von damals, von den schweren Geländewagen ganz zu schweigen. Da sei zukünftig noch Nachbesserungsbedarf notwendig. (Foto: dpa)


 
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