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»Papst-Benedikt-Orgelwerk«: Verträge unterschrieben

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Der Vorsitzende Fritz Stahl (von links) und der Schatzmeister Martin Spörlein von den »Orgelfreunden St. Oswald-Traunstein« übergaben einen Scheck in Höhe von 100 000 Euro an Stadtpfarrer Georg Lindl und Kirchenmusiker Manfred Müller für die erste Rate, die die Kirchenstiftung St. Oswald an die Orgelbaufirma überweisen musste.

Traunstein. Nachdem die Verträge mit der Firma Orgelbau Klais in Bonn unterschrieben sind, ist das Projekt der Hauptorgel für das »Papst-Benedikt-Orgelwerk« in der Stadtpfarrkirche St. Oswald endgültig auf den Weg gebracht worden.


Damit die Katholische Kirchenstiftung St. Oswald die erste Rate an die Orgelbaufirma zahlen kann, hat der Verein »Orgelfreunde St. Oswald-Traunstein« einen Anteil von 100 000 Euro dazu geleistet. Der Vorsitzende des Vereins, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, und Schatzmeister Martin Spörlein übergaben den Betrag an Stadtpfarrer Georg Lindl und Kirchenmusiker Manfred Müller.

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Spörlein berichtete, dass inzwischen etliche Spendenmittel für Orgelpatenschaften auf dem Vereinskonto eingegangen seien. Kirchenmusiker Müller ergänzte, dass darüber hinaus noch Absichtserklärungen für Orgelpatenschaften vorlägen, aber noch mehr benötigt werden, um die notwendige Unterstützung aufbringen zu können. Der Vorsitzende Stahl wies darauf hin, dass es erfreulich sei, wie sich die Situation entwickle, die Gesamtfinanzierung aber noch keineswegs gesichert sei. Die erste Rate könne nun bezahlt werden, die zweite Rate sei aber noch nicht voll abgesichert. Für die Schlussrate sei noch keinerlei Guthaben vorhanden.

Stahl wies in diesem Zusammenhang auf weitere Aktionen des Vereins hin, um Geld für das »Papst-Benedikt-Orgelwerk« in die Kasse zu bekommen. Auf Anregung von Julie Rosenegger war der Orgelverein auf dem Traunsteiner Christkindlmarkt vertreten, wo zwei Tage lang Weihnachtliches verkauft wurde. Die Aktion verlief erfolgreich, sodass ein Erlös von 500 Euro für den Orgelverein verblieb. Beim Adventsflohmarkt von St. Oswald sei ein Erlös von 3000 Euro erzielt worden, sagte Stahl.

Die Kolpingfamilie habe ihn und Kirchenmusiker Müller anlässlich ihres 160. Jubiläums einen Scheck über 2500 Euro für eine Orgelpatenschaft überreicht, so Stahl. Er dankte der Kolpingfamilie für ihr großes Engagement.

Stadtpfarrer Lindl war hocherfreut über die Spende von 100 000 Euro. Er lobte den freiwilligen finanziellen Beitrag so vieler Bürger. Lindl war davon überzeugt, die Gesamtfinanzierung stemmen zu können, wenn dieses Engagement nicht nachlasse. Da das Orgelwerk dem inzwischen emeritierten Papst Benedikt XIV. gewidmet sei, handele es sich um ein Projekt von überregionaler Bedeutung. Bjr