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Panzermine war Attrappe

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Traunstein – Eine vermeintliche Panzermine der Bundeswehr, die ein Mann vor einem Haus in Traunstein gefunden haben wollte, sorgte für einen Einsatz der Polizei mit Kampfmittelräumern.


Wie die Polizei Traunstein berichtet, hatte der 45-jährige Möbelmonteur bereits am Freitag seinen Fund der Polizei gemeldet. Als sich herausstellte, dass die vermeintliche Panzermine nicht mehr scharf war, sondern mit Beton ausgegossen und nur der Abschreckung dienen sollte, ordnete das Amtsgericht eine Hausdurchsuchung bei dem Mann an. Mehrere Polizeibeamte und der Diensthund Kairo fanden dabei zwei unbrauchbare Maschinengewehre, eine Maschinenpistole, zwei Pistolen, sechs alte Karabiner und auch insgesamt über 700 Patronen Munition.

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Der Hausbewohner hatte keine waffenrechtlichen Erlaubnisse. Die Waffen hatte er zum Teil vor mehr als 20 Jahren im Erdreich, einem Teich und in Kiesgruben gefunden und gesammelt. Teilweise hatte er auch Schießversuche in einem Wald unternommen. Die Waffen wurden beschlagnahmt. Den Mann erwartet am Ende möglicherweise sogar eine Haftstrafe. Trotzdem wurde er zunächst wieder nach Hause entlassen. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft in Traunstein. fb