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Ortsumfahrung Weibhausen kurz vor der Fertigstellung

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Noch fehlt auf der neuen Ortsumgehung von Weibhausen die letzte Asphaltschicht. Diese soll nun in der ersten September-Woche aufgebracht werden, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. (Foto: H. Eder)

Wonneberg. Immer noch gewöhnungsbedürftig ist der Anblick der Ortsumfahrung bei Weibhausen mit der neuen Brücke und der tief eingeschnittenen Straßentrasse. Die Brücke ist die Fortsetzung des neuen, größtenteils gekiesten Wirtschaftsweges für die Bauern; dadurch wird eine ganze Reihe bisheriger kleiner Zufahrtswege ersetzt, die jetzt verschwunden sind.


Die Tieferlegung der Straße ist dem Lärmschutz geschuldet, sodass die Anwohner in Weibhausen es jetzt deutlich ruhiger haben – und ganz wesentlich auch weniger gefährlich. Hatte es doch in der Vergangenheit in dem Bereich zahlreiche Unfälle gegeben. In einem Fall ist ein Auto sogar in einen privaten Spielplatz gerast, an dem sich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise keine Kinder aufhielten.

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Derzeit wird im Umfeld der neuen Straße auf Hochdruck gearbeitet. Die landwirtschaftlichen Flächen in der Umgebung werden derzeit planiert, für eine neue Verbindung in Richtung Selberting ist gerade ausgebaggert worden und viele weitere kleinere Arbeiten sind noch zu erledigen.

Was der neuen Straße jetzt noch fehlt, ist die Asphalt-Feinschicht. Diese abschließende Decke wird, wie das Staatliche Bauamt jetzt mitgeteilt hat, voraussichtlich in der Zeit zwischen dem 2. bis 6. September aufgebracht. Dazu muss die Straße nochmals zwei bis drei Tage vollständig gesperrt werden. Dies ist allerdings stark von der Witterung abhängig. Bis zum Schulbeginn am 12. September, so betont Bauamtsleiter Sebald König soll alles fertig sein, einschließlich der Markierung, der Beschilderung und der Bankette.

Zusammenfassend sieht König in der Baumaßnahme einen Riesenfortschritt für die Verkehrssicherheit und betont, dass hier »keine Rennstrecke für die Unvernünftigen« entstanden sei, sondern ein »situationsbezogener Ausbau«. he