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Ort des Wohlfühlens für die Kinder

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Architekt Thomas Bachmayer (links) übergab einen symbolischen Schlüssel aus Teig an Bürgermeister Bernd Gietl. (Foto: Humm)

Bergen. Die neue Kinderkrippe am gemeindlichen Kindergarten hat bereits im Januar ihren Betrieb aufgenommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Jetzt erfolgten die offizielle Einweihung und die Segnung der gemeindlichen Einrichtung für Kinder unter drei Jahren. Sie bietet Platz für 18 Kinder.


Bürgermeister Bernd Gietl sagte, mit dem Neubau der gemeindlichen Kinderkrippe sei ein wichtiges Projekt der Kinderbetreuung unter der Vorgabe der Vereinbarkeit von Familie und Beruf fertiggestellt worden. Weiter hieß es, nach nur neunmonatiger Bauzeit sei ein funktionelles, lichtdurchflutetes Gebäude entstanden, das dem Fachpersonal beste Voraussetzungen für eine pädagogisch zeitgemäße Betreuung der ein- bis dreijährigen Kinder biete. Die Krippe werde sich sicherlich zu einem Ort des Wohlfühlens, der Sicherheit und des Vertrauens für die Kleinkinder und deren Eltern entwickeln, betonte Gietl.

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Er betonte, Krippe und Kindergarten seien eine wichtige Säule der Gesellschaft, da sie das Elternhaus und die Familie wesentlich unterstützen. Er stellte fest, die wichtigste Aufgabe zur Prägung eines Kindes zu einer selbstständigen Persönlichkeit leiste jedoch das Elternhaus.

Der Bürgermeister stellte das Personal der Kinderkrippe vor. Lydia Grandl ist als Erzieherin tätig, Tamara Jäger ist Kinderpflegerin und Antonia Fadler ist Vorpraktikantin. Leiterin der Krippe und des Kindergartens ist Martina Knorn.

Architekt Thomas Bachmayer erläuterte einige Details des Baus. Die Kinderkrippe, die mit dem Kindergarten verbunden ist, umfasst eine Grundstücksfläche von 980 Quadratmetern, die Nutzfläche beträgt 330 Quadratmeter. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 750 000 Euro, wobei als förderfähige Baukosten die Regierung von Oberbayern 665 000 Euro anerkannte und der Zuschuss des Freistaates somit um die 450 000 Euro betrug.

Der Architekt sprach auch noch über den Anschluss an die Nahwärmeversorgung und betonte den hohen Dämmstandard der Kinderkrippe. Er erwähnte auch die nachhaltige, regenerative Energieversorgung durch den Anschluss des Gebäudes an die Pelletheizung von Schule, Turnhalle und Gemeindekindergarten. Die Leiterin Martina Knorn war voller Bewunderung über den gelungenen Bau der Kinderkrippe. Sie sprach große Anerkennung der Gemeinde, dem Architekten und den Baufirmen aus. Die Segnung nahmen Pater Augustin und sein evangelischer Kollege Wolfgang Schmidt-Pasedag vor. Es folgte die symbolische Schlüsselübergabe und Kindergartenkinder traten mit einigen Liedern auf. Danach folgte die Besichtigung der Kinderkrippe im Keller und im Erdgeschoß. Angekündigt wurde noch ein »Tag der offenen Tür« am Samstag, 22. März, ab 13 Uhr. OH