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Omas Lebkuchen

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In der Blechdose halten sich die Lebkuchen sehr lange. Einer der Gründe, warum sie Martin Braxenthaler jedes Jahr bäckt. Ein anderer ist: Sie erinnern ihn an Weihnachten früher. Seine Oma hat die Platzerl jedes Jahr gemacht.

Das Lebkuchen-Originalrezept aus dem Schul-Kochbuch seiner Oma aus dem Jahr 1923 hat Martin Braxenthaler im Laufe der Jahre ein bisschen angepasst. Auch die Backtemperatur und -zeit schätzt der mehrfache Paralympic-Sieger selbst, im Rezept gibt es dazu keine Angaben. Bei der Zubereitung wählt er ebenfalls eine schnellere Variante.


Zutaten:

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150 Gramm Butter

4-5 Eier

300 Gramm Zucker

750 Gramm Mehl

1 Päckchen Backpulver

250 Gramm geriebene Mandeln

175 Gramm Zitronat (fein geschnitten).

20 Gramm Zimt

1 Teelöffel gemahlene Nelken

1/2 geriebene Muskatnuss

1/2 Zitrone (abgeriebene Schale)

Zubereitung:

Man lässt die Butter zergehen, gibt nach und nach Zucker, Eier, die geschälten und feingeriebenen Mandeln, Zitronat, die Gewürze und zum Schluss das mit dem Backpulver gemischte Mehl hinzu. Den ziemlich festen Teil rollt man auf einem mit Mehl bestäubten Brett aus, schneidet in beliebige Stücke oder sticht mit einem Weinglas runde Scheiben aus, belegt jedes Stück mit einer Mandel und backt auf Oblaten. Wer die Kuchen mit Guss liebt, bestreicht sie, sobald sie aus dem Ofen kommen.

Martin Braxenthaler lässt Mandel und Oblaten weg, rollt den Teig direkt auf dem Backblech aus und schneidet ihn dann vor dem Backen in Stücke.

Backzeit:

Ober-, Unterhitze 180 Grad etwa 30 Minuten (kommt darauf an, wie dick die Lebkuchen sind).