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Oberbayerns Beste in ihrem Beruf

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Regierungspräsidentin Brigitta Brunner (links) und Handwerkskammerpräsident Franz Xaver Peteranderl (rechts) mit den erfolgreichen Absolventen aus dem Landkreis Traunstein (von links): Alexander Wollschläger aus Siegsdorf (Orthopädiemechaniker und Bandagist), Johannes Reichenberger aus Surberg (Steinmetz und Steinbildhauer Fachrichtung Steinmetzarbeiten), Veronika Elisabeth Hampel aus Tacherting (Textilgestalter im Handwerk Fachrichtung Sticken), Markus Wennehorst aus Schnaitsee (Fliesen-, Platten- und Mosaikleger), Florian Stitzl aus Altenmarkt (Schreiner) und Sabine Maier-Fenninger aus Wonneberg (Augenoptikerin); sie sind in diesem Jahr Oberbayerns Beste in ihrem Beruf. (Foto: Michael Schuhmann)

»Ihr Fleiß und Ihr Talent haben Sie zu den Besten Ihres Jahrgangs gemacht. Darauf können Sie richtig stolz sein.« Mit diesen Worten gratulierte Kammerpräsident Franz Xaver Peteranderl 82 jungen Frauen und Männern, die im Bezirk der Handwerkskammer in ihrem Beruf die beste Gesellen- bzw. Abschlussprüfung abgelegt und mit ihren Gesellenstücken beim Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf Kammerebene gewonnen hatten. Unter ihnen waren auch sechs junge Leute aus dem Landkreis Traunstein.


Peteranderl nahm in seiner Rede Bezug auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen zum Beispiel die Sieger im Bogenschießen ebenso gefeiert wurden wie jene im 100-Meter-Lauf. »Alle unsere 130 Ausbildungsberufe sind gleich wichtig. Jeder hat seinen festen Platz im Handwerk und wird tagtäglich gebraucht. Aber natürlich feiern wir heute besonders gerne jene Berufe, die sonst etwas weniger im Rampenlicht stehen, wie zum Beispiel Glasapparatebauer, Chirurgiemechaniker oder Vergolder.«

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Damit die berufliche Vielfalt erhalten bleibe, müsse das Handwerk auch künftig erstklassige Leute für eine Berufsausbildung gewinnen, so der Kammerpräsident weiter: »Nicht jeder muss sein Glück an der Hochschule suchen.«

Bis Ende August haben fast 7000 neue Lehrlinge einen Ausbildungsvertrag im oberbayerischen Handwerk unterschrieben: »So viele hatten wir schon lange nicht mehr«, sagte der Kammerpräsident.

Als nächsten Schritt empfahl er den Absolventen die Meisterprüfung. Als finanzielle Unterstützung verwies er auf den mit 1000 Euro dotierten »Meisterbonus«, den alle Absolventen einer Meisterprüfung oder einer anspruchsvollen Fortbildung des Handwerks erhalten. Außerdem könne man über die »Begabtenförderung berufliche Bildung« bis zu 6000 Euro Unterstützung beantragen.

Den Kammersiegern wünschte er auch weiterhin viel Erfolg: »Kommen Sie als Landes- oder Bundessieger wieder, damit jeder sieht, wie erstklassig die Qualität der Ausbildung in München und Oberbayern ist.« fb