weather-image
20°

Nutzungskonzept konkretisieren

0.0
0.0

Petting. Der Pettinger Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung Baurecht geschaffen für das Grundstück hinter der Turnhalle, auf dem das neue Schulgebäude entstehen soll. Die Träger öffentlicher Belange hatten dazu keine Bedenken geäußert. Die Änderung des Flächennutzungsplanes und der Billigungsbeschluss wurden einstimmig gefasst. Auch der Aufstellungsbeschluss für eine Ortssatzung erfolgte einstimmig.


Träger öffentlicher Belange sehen Probleme

Anzeige

Nicht beschließen konnte das Gremium dagegen die Änderung des Flächennutzungsplanes für das Grundstück Steffen in Kühnhausen, denn für dieses Vorhaben waren von den Trägern öffentlicher Belange negative Stellungnahmen eingegangen. Die Gemeinde will nun in enger Abstimmung mit den Fachstellen, insbesondere denen, die für Naturschutz und Wasserrecht zuständig sind, das Nutzungskonzept einschließlich Begründung und Umweltbericht konkretisieren.

Knackpunkte für die negativen Stellungnahmen waren der nördliche Seezugang mit Steg, den die Gemeinde unbedingt erhalten will, und die für die Beeinträchtigung des Schilfgürtels angebotene Ausgleichsfläche. Für die unnachgiebige Haltung der Behörden hinsichtlich des Nordstegs brachte der Gemeinderat keinerlei Verständnis auf, zumal der Steg nach Einschätzung von Geschäftsführer Reinhard Melz schon bei der Errichtung im Jahr 1989 hätte genehmigt werden müssen. Die Untere Naturschutzbehörde aber steht auf dem Standpunkt, der Steg sei nur geduldet worden.

Angebotenes Grundstück ist kein gleichwertiger Ersatz

Dazu kommt, dass das von der Gemeinde für die Beeinträchtigung des Schilfgürtels im Süden als Ausgleich angebotene, etwa 100 Quadratmeter große Grundstück für die Behörde kein gleichwertiger und gleichartiger Ersatz für den Schilfgürtel ist.

Schließlich fasst der Gemeinderat einen einstimmigen Beschluss: Die Flächennutzungsplanänderung wird konkretisiert, wobei der nördliche Seezugang auf jeden Fall erhalten bleiben muss.

Im Norden des alten Friedhofs wird kein Baum gepflanzt. Dafür entschied sich der Gemeinderat mit einer Gegenstimme. Der Grund: Einige Grabstättenbesitzer hatten Beeinträchtigungen ihrer Gräber durch Laubfall befürchtet.

Neuer Milchviehstall entsteht in Ringham

Folgende Bauanträge wurden außerdem genehmigt: der Bau eines Einfamilienhauses mit Garage im Kirchfeld III, der Neubau eines Milchviehstalles mit Güllegrube in Ringham, die Änderung des Bebauungsplans für das Gewerbegebiet an der Seestraße zur Überbauung eines vorhandenen Kellers. HG