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Nur noch elf Tage: Die Chiemsee-Festivals können kommen

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Zum Abschluss des Chiemsee Reggae Summer singt am Sonntag, 25. August, Tilmann Otto alias Gentleman auf der Hauptbühne.
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Fünf Jahre nach ihrem ersten Auftritt bei Chiemsee Rocks kehren Die Ärzte am 21. August zurück an den Chiemsee.

Übersee. Mittlerweile bereits zum Kult geworden sind die beiden Chiemsee-Festivals in Almau bei Übersee. Den Auftakt macht heuer wieder am Mittwoch, 21. August, die Veranstaltung Chiemsee Rocks. Zwei Tage später startet dann der Chiemsee Reggae Summer, der jährlich über 30 000 Besucher aus aller Welt anzieht. Das Festival gehört international zu den größten seiner Art.


Mit neun Bands, die erstmalig auf zwei Bühnen spielen werden, ist das Programm von Chiemsee Rocks am 21. August bereits komplett: Die Ärzte, Deftones, NoFX, Sick Of It All, Callejon, Mad Caddies, Zebrahead, We Came As Romans und VAIT rocken die sechste Ausgabe. Wie gut die Stimmung vor der Alpenkulisse in Übersee ist, das haben Die Ärzte schon 2008 bei der Premiere des Festivals erlebt und deswegen kommt »Die beste Band der Welt« mit besten Erinnerungen zurück zum Chiemsee.

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Bereits seit 1995 findet das Spektakel um den Chiemsee Reggae Summer statt. Auch heuer werden wieder über 70 Musikgruppen und Künstler aus den Bereichen Reggae, Dancehall und Hiphop auf den insgesamt drei Bühnen stehen. Neben Gentleman, Patrice und Max Herre wird auch Cro sowie Jan Delay mit den Beginnern zu sehen sein. Jamaika-Gefühle lassen die Reggae-Sänger wie Stranger Cole, Ijahman Levy und Horance Andy aufkommen.

Aber auch die Blaskapelle Übersee-Feldwies und die Achentaler von Django 3000 dürfen heuer als Lokalmatadoren nicht fehlen.

Zwischen den beiden Festivals steuert heuer am Donnerstag, 22. August, erneut ein Partyschiff zur Chiemsee Reggae Cruise über das Bayerische Meer. Abfahrt ist um 20 Uhr am Bootssteg in Felden. Zu Gast ist dann Silly Walks Discoteque.

Die Besucher von Chiemsee Rocks und Chiemsee Reggae Summer dürfen sich aber nicht nur auf die guten Bands, sondern auch auf eine gute Stimmung auf dem Festivalgelände freuen. Mit grünem Festnetzstrom, Grüner Wohnen auf dem Campingareal und einem detailliierten Müllkonzept setzten die Veranstalter heuer wieder umweltpolitische Maßstäbe. Neu ist in diesem Jahr ein Hüttendorf, das nicht nur mehr Komfort bietet, sondern als Alternative zum »Einweg-Zelt« ebenfalls hilft, Müll zu vermeiden.

Nun heißt es, die letzten Tage abwarten. Die Vorbereitungen der Veranstalter laufen aber bereits auf Hochtouren. Sie hoffen nun vor allem auf einen mild gestimmten Wettergott, der das teils mit Schotterrasen versehende Gelände nicht wie im Vorjahr in ein großes Schlammgelände verwandelt. apo