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Nordumfahrung lieferte Gesprächsstoff

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Surberg. Die neue Traunsteiner Nordumfahrung hat bei der jüngsten Versammlung der Bürgerliste Surberg beim Auerwirt für Gesprächsstoff gesorgt.


Eine offene Baustelle sei noch die Fußgängerbrücke am neuen Kreisverkehr, so Vorsitzender Manfred Speckbacher. Es würde aber so scheinen, dass die vielen Schreiben und Gespräche mit den zuständigen Behörden und Planern in absehbarer Zeit doch noch zum Erfolg führen werden.

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Ein Wermutstropfen sei die Verkehrsführung beim Kreisverkehr. Viele würden dort die Verkehrsunsicherheit beklagen. Wer auf dem Bypass in Richtung Teisendorf fährt, die Vorfahrt beachtet und dann losfährt, könne ein blaues Wunder erleben: Die meisten Autofahrer würden den Kreisverkehr zur Vorfahrt in Richtung Teisendorf benutzen. Durch die kurze Einschleifmöglichkeit des Bypasses würde man wegen des »Toten Winkels« ein von hinten kommendes Fahrzeug nicht sehen. Aufprallunfälle seien dadurch vorprogrammiert. Die Mitglieder der Bürgerliste waren darum einhellig der Ansicht, dass die Abbiegespur als Einschleifspur Richtung Teisendorf unbedingt verlängert gehört.

Eine weitere offene Baustelle sei nach wie vor das vorgesehene Güterterminal in Hufschlag. Obwohl alle dagegen seien – vom Bürgermeister über den Gemeinderat bis hin zu den Naturschützern –, sei die Sache noch nicht vom Tisch. Gemeinderat Klaus Weber schlug vor, das Güterterminal in Salzburg zu besichtigen, um zusätzliche Ablehnungsargumente zu sammeln. Ein Besichtigungstermin soll vereinbart werden für alle interessierten Bürger.

Zu Beginn der Versammlung hatte der Vorsitzende einen Rückblick über die Aktivitäten der Surberger Bürgerliste im vergangenen Jahr gegeben. Eingereichte Anträge an die Gemeinde direkt oder über die Gemeinderäte der Bürgerliste standen dabei im Vordergrund: Es ging unter anderem um Verkehrsberuhigung im Bereich des Kindergartens Lauter und um eine Ampelanlage am Gleisübergang der Betonstraße in Hufschlag.

Auch am gemeindlichen Kinder-Ferienprogramm beteiligte sich die Bürgerliste. Mit 20 Kindern wurde ins Wasserrutschen-Paradies der Erdinger Therme gefahren. Man habe das Richtige getroffen, wenn man die Begeisterung der Kinder sah, so Speckbacher.

Friedrich Windbichler legte den Kassenbericht zum Jahresabschluss 2012 vor. Über den guten Kassenstand und die sparsamen Ausgaben waren die Mitglieder erfreut.