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»NOlympia«: Das sagen die Gegner

4.8
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• Woher sollen der Schnee und das Wasser für die Wettbewerbe 2022 kommen? Mit der Vertragsunterzeichnung verpflichten sich die Austragungsorte, die Schneesicherheit um jeden Preis einzuhalten.


• Dauerhafte wie temporäre olympische Anlagen und Olympische Dörfer verbrauchen Flächen und Ressourcen.

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• Genügen die vorhandenen Sportstätten wirklich den Anforderungen?

• Die Olympischen Winter- wie Sommerspiele der vergangenen Jahre und Jahrzehnte haben in allen austragenden Orten hohe Schulden hinterlassen.

• Die Spiele schaffen keinen bezahlbaren Wohnraum. Die Mieten werden noch stärker ansteigen.

• Eines der Hauptargumente, die Olympischen Winterspiele auch ins Oberland zu holen, ist der erhoffte positive Effekt für den Tourismus. Steigert so etwas die touristische Attraktivität eines Ortes? Zweifel sind angebracht.

• Ein Dialog wurde weder mit der betroffenen Bevölkerung noch mit Verbänden frühzeitig und in ausreichendem Maß geführt.

• Durch die strengen Sicherheitsbedingungen werden bürgerliche Rechte zunehmend eingeschränkt.

• Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist eine nichtstaatliche Organisation mit Sitz in Lausanne (Schweiz). Die Bewerberstadt muss umfangreiche Garantien abgeben, die über den Host-City-Vertrag in 74 Paragraphen und 16 Anhängen geregelt werden. Damit steht einer exklusiven und lukrativen Vermarktung zugunsten des IOC nichts mehr im Weg.

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