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»Noch ein Jahr, dann ist Schluss«

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Staudach-Egerndach. Noch ein Jahr möchte der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hermann Neumayer sen. weitermachen, doch danach sei endgültig Schluss. Aus gesundheitlichen Gründen möchte er, nachdem er das Amt dann 30 Jahre ausübt, die Aufgabe weiterreichen, sagte er in der Jahreshauptversammlung im Gasthof zum Ott.


Derzeit umfasst die Kameradschaft 112 Mitglieder, darunter 53 Reservisten aus dem gesamten Achental. Neumayer erinnerte an den Jahrtag der Ortsvereine. Beim 75-Jahr-Jubiläum der Marquartsteiner Veteranen war die Fahnenabordnung ebenfalls anwesend und machte Pfarrer Zimmermann zum 80. Geburtstag ihre Aufwartung. Der Ausflug nach Budweis sei sehr schön gewesen und am Volkstrauertag sammelten die Veteranen vor dem Friedhof für die Kriegsgräber. Bedauerlich sei, dass die Adventsfeier, die gemeinsam mit dem VdK veranstaltet werde, nur mäßig besucht war. Ein großer Erfolg hingegen war der zweite Staudach-Egerndacher Advent mit Beteiligung von elf Vereinen, wobei die KSK für die Stromversorgung zuständig war.

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Man werde heuer auch beim Gaufest mithelfen. Allerdings gebe es ein Problem mit den Fahnenträgern. Da viele Vereinsmitglieder auch in anderen Vereinen tätig sind, andere wiederum aus gesundheitlichen Gründen nicht mitmarschieren können, fehle es an Fahnenträgern. Neumayer bat im Bekannten- und Freundeskreis zu fragen, ob jemand bereit sei, die Fahne zu tragen. Der Jahrtag der Ortsvereine ist am 17. April und das Gaufest folgt vom 25. Juli bis 3. August. Der Ausflug soll in die Bodenseer Gegend nach Lindau führen. Weitere Termine sind 1.   November Kriegsgräbersammlung und 9. November Volkstrauertag. Die Adventsfeier ist für den 29. November festgelegt.

Für die Reservisten sprach in Vertretung von Hans Ranz Bernd Koller. Er informierte, dass in der KSK der einzige Reservistenverein im Achental existiere. Bei drei Übungsschießen seien die Reservisten dabei gewesen. Zudem trafen sie sich zu einem Ausbildungstag am Übungsplatz in Kammer. Wie Koller erklärte, ging es hier vor allem um Katastrophenschutz und um Unterstützung des Technischen Hilfswerks, der Malteser und des Roten Kreuzes. Für heuer sei nurmehr ein Übungsschießen anberaumt. Er bedauerte, dass die Bundeswehr durch den Auslandseinsatz immer weniger Zeit habe und die Reservisten auf die Unterstützung der Bundeswehr angewiesen ist. Auch klagte er über Nachwuchsmangel.

Wie wichtig die Kameradschaft für das Ortsleben ist, stellte Bürgermeister Hans Pertl heraus. Sie seien bei allen gemeindlichen und kirchlichen Festen dabei. Ein besonderer Genuss sei die Weihnachtsfeier und auch der Jahrtag mit musikalischem Ausklang sei immer eine gelungene Veranstaltung.

Klaus Weisser in Doppelfunktion als Kassenprüfer und Trachtenvereinsvorsitzender lobte zunächst den Kassier Georg Angerer und warb dann für das Gaufest. Die Heldenehrung sei am 26. Juli um 18.30 Uhr und er hoffe, dass sich viele Kameraden und Reservisten auch am Kirchen- und am Festzug beteiligen werden. tb