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Niedrigwasser am Chiemsee und an der Alz

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Die Wasserstände des Chiemsees und der Alz sind so niedrig wie seit über fünf Jahren nicht mehr. Nur noch knapp 34 Zentimeter betrug der Pegelstand der Alz am gestrigen Donnerstagvormittag an der Pegel-Messstelle in Seebruck. Ende Mai hatte er mit 1,25  Meter seinen diesjährigen Höchststand erreicht. Zum Vergleich: Beim Jahrhunderthochwasser am 3. Juni 2013 stand das Wasser 212 Zentimeter höher (Höchstmarke 2,46 Meter) und der Abfluss betrug 308 Kubikmeter pro Sekunde (gestern 18,8 Kubikmeter). Damals wurden tausende Kubikmeter Schwemmholz in die derzeit außerordentlich »wasserleere« Hirschauer Bucht (unser Bild entstand am Aussichtsturm Hirschauer Bucht) gespült. Ein Großteil der Stämme und Äste ist mittlerweile untergegangen und im Schlamm versunken. Der fortschreitende Verlandungsprozess ist unübersehbar, das derzeitige Niedrigwasser verstärkt diesen Eindruck noch. Für den heutigen Freitag sind anhaltende Regenfälle in der Region vorhergesagt. Doch dieser »Wassernachschub« könnte schon bald wieder ins Stocken geraten, weil die Niederschläge laut Wetterbericht im Laufe des Samstags wegen der sinkenden Temperaturen in Schnee übergehen sollen. (Foto: M. Müller)


 
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