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Nicht nur über, sondern mit Flüchtlingen reden

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Nicht nur über Flüchtlinge reden, sondern mit ihnen: Das war eines der Ziele beim »Fest der Begegnung« an der privaten Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein – »Es wird viel über Flüchtlinge geredet. Wir wollen einen Schritt nach vorne machen und mit ihnen reden.« Das betonte Axel Kalscheuer von der Privaten Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer in Traunstein anlässlich des »Festes der Begegnung« in der Schule.


Gekommen waren Schüler der integrativen Klassen für Flüchtlinge an den Berufsschulen I und II in Traunstein. Ziel des Festes sei es insgesamt, die Integration zu fördern. »Wir wollen kleine Bausteine unserer Kultur vermitteln« hieß es von Seiten der Schule.

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Dass dies nicht immer ganz einfach ist, wo doch so manche Sprachbarriere und Unsicherheit auf »beiden Seiten« besteht, war klar. Trotzdem waren die Beteiligten mit Eifer und Engagement bei der Sache, kamen miteinander in erste, vorsichtige Gespräche und bauten Vorurteile und Unsicherheiten ab. Mit dazu beigetragen hatten vor allem die verschiedenen Projekte, die man sich von Seiten der Schulleitung und der Fest-Verantwortlichen sowie der Schülermitverwaltung (SMV) ausgedacht hatte. Dazu gehörten unter anderem eine Schnitzeljagd, ein Kunstprojekt oder das Backen und Verzieren von Plätzchen. Bayerisch-herzhaftes gab es beim Herstellen eines Obazdn-Aufstrichs. Auch beim Sport kam man sich schnell näher: Tischtennis war so ganz nach dem Geschmack der aufmerksamen Gäste, letztlich ging es aber immer um das Miteinander, um das Zusammenarbeiten und das Abbauen von innerlichen Hürden und eventuellen Vorbehalten.

Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames und gemütliches Zusammensitzen, bei dem das Erstellte und Gebackene miteinander gegessen und getrunken wurde. awi

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