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Nicht nur für die Kinder ein Treffpunkt

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Gemeindereferent Martin Riedl spendete den Kindern, Erwachsenen und dem neuen Spielplatz den Segen. (Foto: H. Eder)

Wonneberg. Im neuen Baugebiet Weibhausen Nordost II, das gut 20 Häuser umfasst, gibt es jetzt einen Spielplatz mit zwei großen Spielgeräten. Dazu organisierten die Anwohner nun ein Eröffnungsfest mit Essensverkauf, Tombola, Flohmarkt und Spenden. Dabei wurden 1500 Euro erlöst, die zum Teil für den Kauf eines zusätzlichen Spielgeräts investiert werden. Der andere Teil wird für den Sozialfonds der Gemeinde gespendet.


Zentraler Punkt des Festes war die Einweihung des Spielplatzes mit Gemeindereferent Martin Riedl. Auch die Kinder, an der Harfe begleitet von Rosa Janka, trugen einige Lieder zu der Zeremonie bei. Riedl lobte den schönen Platz für die Kinder, der aber auch für die Eltern, zumal die neu zugezogenen, ein Platz der Begegnung sein und Gemeinsamkeit schaffen solle.

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Die Kinder erinnerten im Gebet, in der Lesung und den Fürbitten daran, wie Jesus die Kinder zu sich kommen ließ. Genauso sollten sich auch die Weibhausener Kinder auf diesem Spielplatz willkommen fühlen. In diesem Sinn appellierte er auch an die Nachbarn, Herz zu beweisen und den Kindern die Möglichkeit zu lassen, sich auszutoben. Dann segnete Riedl die Kinder, den Platz und die Spielgeräte.

Am Ende folgte das Netzspiel, das die Verbundenheit untereinander symbolisieren sollte: Wollknäuel wurden von einem zum anderen geworfen, sodass sich ein eng verwobenes Netz bildete. Ein passendes Lied mit einem Solo von Christina Sorg beendete die Zeremonie.

Zweiter Bürgermeister Martin Fenninger lobte die Weibhausener für ihre Eigenleistung. Besonders eingebracht hätten sich die Gemeinderäte Willi Haberlander und Michael Frumm-Mayer. Er hoffe, dass sich die neuen Bürger hier wohlfühlen und der neue Spielplatz ein Treffpunkt für alle werde: »Ihr seids jetzt Leada«. Von daher wären sie alle herzlich willkommen, sich in der Gemeinde, in der Politik oder in der Kirche zu engagieren. Dann gab es noch Blumen und Geschenke für die Hauptpersonen. Dann wurde gefeiert mit Bewirtung, Tombola und Flohmarkt. Die Kinder nutzten natürlich die Gelegenheit, die neuen Spielgeräte gleich auszuprobieren.

Die Fäden der Organisation für das Fest liefen bei Annemarie Gebhardt zusammen, die auch im Wesentlichen die Lebensmittel und die Tombolapreise besorgte. Ein rundes Dutzend Firmen als Sponsoren trug dazu bei, dass kaum Kosten entstanden und so viel Geld für ein zusätzliches Spielgerät und den Sozialfonds der Gemeinde zusammenkam. Michaela Röder hatte die Idee, das Fest als Einweihung zu gestalten. Zum Erfolg beitrugen vor allem auch Simone Wurm, Steffi Mayer, Rosa Janka, Steffi Gruber und Alfred Kothig, der sich als geschickter Zauberer herausstellte. 1175 Euro kamen am Ende zusammen, zwei Sponsoren stockten den Betrag auf 1500 Euro auf.

Bei herrlichem Sommerwetter saßen die Leute noch bis weit in den Abend hinein zusammen - seine erste Bewährungsprobe als Treffpunkt hat der Platz im neuen Weibhausener Baugebiet somit ganz hervorragend bestanden. he

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