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»Nicht für die Feuerwehr, sondern für die Bürger«

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Pater Jonuz Anghel weiht das neue Notstromaggregat, Zelt, Sicherheitsanhänger und den gespendeten Stapler bei der Feuerwehr in Übersee. (Foto: Giesen)

Übersee – Einen Absicherungsanhänger, ein großes Zelt für den Schnelleinsatz, ein Notstromaggregat sowie ein Stapler wurden bei der Feuerwehr in Übersee mit einem kleinen Festakt kirchlich geweiht. Pater Jonuz Anghel, eigentlich Pfarrer in Chieming, nahm in der Halle des Feuerwehrgebäudes die Weihe der neuen Gerätschaften vor. In seiner Ansprache betonte er die wichtige Rolle der Feuerwehr in einem so großen Ort wie Übersee. Bei dem traditionellen Segensspruch für die Feuerwehr »den Menschen zur Wehr, Gott zur Ehr« gelte auch, dass die Truppe sich nicht nur vertrauensvoll unter Gottes Schutz stellen dürfe, sondern auch selbst etwas für ihre Sicherheit tun solle.


Der Kommandant der FFW Rupert Kink erklärte die Notwendigkeit der Anschaffungen, die zum Teil nur von der Gemeinde, zum Teil auch mit Spenden mit Hilfe des Feuerwehrvereins finanziert worden waren. Der Sicherheitsanhänger sei vor allem bei Einsätzen auf der Autobahn von großer Bedeutung, das Zelt diene zum Beispiel bei einem Unfall auch der Betreuung der Angehörigen. Das Notstromaggregat könne bei langem Stromausfall, der immer wieder vorkomme, wertvolle Dienste leisten. Ohne funktionierendes Stromnetz könnten sich zum Beispiel nicht mal mehr die Türen des Feuerwehrhauses öffnen lassen und keine Alarmsignale empfangen werden. Die Kosten von rund 18 000 Euro seien von Gemeinde und Verein gemeinsam getragen worden. Den gebrauchten Gabelstapler hatte Blasius Steiner der Feuerwehr gespendet, und einige Überseer trugen die notwendigen Erneuerungen dazu bei.

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Bürgermeister Marc Nitschke lobte die außerordentlich aktive Truppe der Feuerwehr, die gerade bei der exponierten Lage von Übersee an Autobahn und Chiemsee oft zu besonders vielen und auch sehr schwierigen Einsätzen gerufen werde. »Wer so viel leistet, hat die beste und sicherste Ausrüstung verdient«, so der Bürgermeister.

Kreisbrandmeister Alfred Waschin würdigte den Einsatz der Überseer Feuerwehrler, aber auch die Anerkennung von Gemeinde und Bürgern, die sich auch in der finanziel-len Unterstützung zeige. Die Gerätschaften seien ja eigentlich gar nicht »für die Feuerwehr, sondern für die Bürger«. Ein Geschenk für die Überseer Kollegen gab es von der Feuerwehr München Land. Nach dem Festakt wurde bei idealem Wetter vor dem Feuerwehrhaus noch gefeiert. gi