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Planungsausschuss diskutierte über zweite Zufahrt zu nördlichen Grundstücken

Neun zusätzliche Bauplätze in Traunstorf

Traunstein – Die gute Nachricht zuerst: Jetzt ist es fix, dass im Baugebiet Traunstorf neun Bauplätze mehr als bisher vorgesehen entstehen können. Einstimmig entschied der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung zudem, dass für das wild abfließende Oberflächenwasser in einem zusätzlichen Grundstück ein Sickerbecken gebaut wird. Stimmt auch der Stadtrat dem zu, geht das Verfahren in die nächste Runde.

Dank der zusätzlichen Fläche im Norden des bisher geplanten Baugebiets Traunstorf können dort neun zusätzliche Bauplätze entstehen. Der Planungsausschuss beschloss nun den Bau eines Sickerbeckens für das wild abfließende Oberflächenwasser. (Foto: BayernAtlas)

»Wir sind guter Dinge, dass es jetzt weitergeht«, so Bernhard Glaßl von der Stadtverwaltung. Auf Anfrage von Josef Kaiser (UW) erklärte er, bisher sei keine zusätzliche Erschließung von der Kreuzstraße her nördlich der letzten Häuser vorgesehen. Kaiser schlug vor, eine solche Erschließung gleich im Rahmen der immissionsschutzrechtlichen Prüfung mit prüfen zu lassen, »für die Feuerwehr oder falls wir da mal mit größeren Fahrzeugen rein müssen«. Dem hielt aber Glaßl den Flächenverbrauch entgegen, den das bedeuten würde.

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»Und eine Prüfung zieht wieder andere nach sich«, gab Oberbürgermeister Christian Kegel zu bedenken und riet, aufs Tempo zu drücken. Burgi Mörtl-Körner (Grüne) war der Meinung, wenn die eigentliche Erschließung über den Auenweg auch relativ schmal sei, »dann fahren die Leute langsamer, das ist auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit«. Dem hielt Kaiser entgegen, eine zweite Zufahrt sei ja auch als Rettungsweg sinnvoll. Glaßl meinte dazu: »Mit einem Pfosten ist das vielleicht denkbar.«

Bis zu 40 Häuser könnten entstehen

Auf Nachfrage von Dr. Christian Hümmer (CSU) sagte Kegel, er hoffe, noch heuer mit den Bewerbungen beginnen zu können. Werden die bisher angedachten – aber noch nicht beschlossenen – Kettenhäuser verwirklicht, könnten insgesamt rund 40 Häuser entstehen.

Reine Formsache war im Anschluss die Abstimmung über die erneute Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit zur Änderung des Flächennutzungsplans zur Ausweisung eines allgemeinen Wohngebiets in   der   Daxerau. Bei einer  Gegenstimme von Burgi Mörtl-Körner (Grüne) war der Planungsausschuss für den Feststellungsbeschluss.

Folgt dem nächste Woche am Donnerstag auch der Stadtrat, so geht das dann abgeschlossene städtische Verfahren weiter an die Regierung von Oberbayern, wie Glaßl erklärte. »Dort wird dann geprüft, ob die Stadt Traunstein rechtlich alles richtig gemacht hat«, stellte er klar.

Änderung Bebauungsplan Chiemseestraße

Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte der Planungsausschuss der Änderung des Bebauungsplans im Gewerbegebiet an der Chiemseestraße zu. Stimmt auch der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung zu, dürfen zwei bereits ansässige Firmen ihre Betriebe um ein eingeschossiges Ausstellungsgebäude beziehungsweise die Überdachung eines Ladebereichs erweitern. coho