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Neun Berufsschüler erreichten die Traumnote 1,0

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Neun Schüler der Staatlichen Berufsschule II Traunstein beendeten die Schule mit einem Notendurchschnitt von 1,0. Sie erhielten einen Staatspreis sowie einen Geldpreis, der je zur Hälfte vom Förderverein und dem Landkreis gesponsert wird. Unser Foto zeigt (von links) Vize-Landrat Sepp Konhäuser die Staatspreisträger Julia Schlickenrieder, Theresa Woditsch, Dorothea Paetzelt, Alexandra Hausner, Michael Lechner, Tobias Schäffer, Stephanie Gätzschmann und Alexandra Spiel sowie Schulleiter Wolfgang Kurfer. (Foto: Buthke)

Traunstein – Mit einer Feier in der Schulturnhalle wurden 168 Schüler der Staatlichen Berufsschule  II Traunstein aus 14 Berufen nach erfolgreicher Beendigung ihrer Berufsausbildung verabschiedet. Insgesamt 54 Absolventen wurden mit dem Staatspreis ausgezeichnet, neun davon mit der Note 1,0 (siehe Kasten).


Bei allem Respekt vor diesen Ergebnissen sei die Berufsschule auf jeden stolz, der seinen Ausbildungsabschluss geschafft habe, stellte Schulleiter Kurfer fest. Bildung sei der beste Reiseproviant für die Reise zum hohen Alter, zitierte er den griechischen Philosophen Aristoteles. Er hob die Leistung der Lehrer und Ausbilder hervor, die sich während der schulischen und betrieblichen Ausbildungszeit die größte Mühe gegeben hätten, ihnen die bestmöglichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln.

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Kurfer sprach ihnen Mut für ihr Vorwärtskommen im privaten und beruflichen Leben zu. Ihre Aussichten seien in zweifacher Hinsicht glänzend. Zum einen sei die Grundlage für ihr zukünftiges, privates Glück gelegt, weil sie einen Beruf abgeschlossen hätten, der ihnen Unabhängigkeit und ein eigenständiges Leben ermögliche.

Zum Zweiten seien ihre beruflichen Möglichkeiten hervorragend. Qualifizierte Fachkräfte würden in allen Berufen geschätzt und gesucht. Wenn sie stets »am Ball« blieben, das theoretische Wissen mit dem praktischen Können, persönlichen und sozialen Kompetenzen vereinbarten, würden sie an jedem Arbeitsplatz ein geschätzter, unentbehrlicher Mitarbeiter werden.

Landkreis ist »blühende Wirtschaftsregion«

Die Glückwünsche des Kreistags und von Landrat Siegfried Walch überbrachte der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss hätten sie sich eine Eintrittskarte in   das     Berufsleben erarbeitet, die ihnen alle Türen öffne. »Denn der Landkreis Traunstein ist eine blühende Wirtschaftsregion mit besten Zukunfts- und Lebensperspektiven«, erklärte er. Qualifizierter Nachwuchs sei bei den starken Unternehmen im Landkreis gefragter denn je.

Oberbürgermeister Christian Kegel zitierte den amerikanischen Staatsmann Benjamin Franklin mit den Worten: »Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.« Sie hätten während ihrer Ausbildung in den Betrieben und der Berufsschule viel Zeit und Mühe in ihr Wissen investiert und erhielten mit ihrem Berufsabschluss eine erste Zinsgutschrift. »Sie haben nun die Grundlagen. Jetzt liegt es ganz wesentlich an Ihnen, auch weiterhin Ihre Chancen zu sehen und diese zu nutzen«, betonte Kegel.

Sich bis ans Ende des Berufslebens auf den Erfolgen und Kenntnissen aus einer Ausbildung auszuruhen, sei in der heutigen Arbeitswelt undenkbar. Fortschritt und Weiterentwicklung würden sie nur erleben, wenn sie sich auf lebenslanges Lernen einließen.

Die Schülersprecher Lena Eckart und Manuel Aschauer erklärten, man habe das Ziel erreicht und der Aufwand habe sich gelohnt. Die Abschlussprüfung sei die letzte Hürde in der Berufsausbildung gewesen. Ihr Dank galt den Lehrern; Eltern und Ausbildern.

Für die stimmungsvolle Umrahmung der Veranstaltung sorgten die Band »Tscheky & The Blues Kings« mit Blues- und Rock'n'Roll-Stücken sowie Sandra Krauss und Anne Solder mit einer Hip-Hop-Darbietung. Bjr