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Neulich beim Engerl-Unterricht

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Während einer Unterrichtsstunde für kleine Engerl zum Thema »Advent« sehen diese auf der Erde unten ein Krippenspiel der Rottauer Kinder. (Foto: Adersberger)

Grassau. Während einer Unterrichtsstunde für kleine Engerl zum Thema »Advent« sehen diese auf der Erde unten ein Krippenspiel der Rottauer Kinder. Das ist der Inhalt des Stücks »Zwischen Himmel und Erde« der Katholischen Landjugend Rottau, geschrieben und einstudiert von Mesnerin Elisabeth Henken, dem Oberministranten Anderl Stuiber und den Mitgliedern des Pfarrgemeinderats Elisabeth Mauell und Brigitte Straßer. Für die Maske war die »Rottauer Baderin« Uschi Moritz zuständig.


Während die weiblichen Engerl im Unterricht gut mitarbeiteten, gab es bei den Buben Probleme. Der eine kam jammernd und mit verletztem Flügel, der andere hatte verschlafen, baute dann einen Papierflieger, anstatt zu zeichnen und musste sich schließlich zur Strafe in die Ecke stellen.

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In verschiedenen Besetzungen mit Ziach, zwei Flöten oder zwei Trompeten lockerten die Engerl den Unterricht auf. Mit den Liedern »Schneeflöckchen, Weißröckchen« und »Alle Jahre wieder« begeisterte der Chor die Zuschauer. Außerdem spielte eine Bläsergruppe der Rottauer Dorfmusi. Dann kam die Mutter Gottes zu Besuch und schaute sich den Unterricht an. Und plötzlich bemerkte die Engelschar, dass auf der Erde unten was los war: die Rottauer Kinder spielten die Weihnachtsgeschichte. Die Hirten brachen von ihrer Feuerstelle auf, um das neugeborene Kind zu suchen. Sie fanden Maria und Josef mit dem Jesuskind. Auch die drei Weisen aus dem Morgenland kamen und übergaben als Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe. ja