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Neues Konzept ging auf

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Die Glaskünstlerin Oriana Tenaglia aus der Partnerstadt Nettuno war am Traunreuter Christkindlmarkt ebenfalls vertreten. (Foto: Mix)

Traunreut. Der Christkindlmarkt auf dem Traunreuter Rathausplatz hat seine Pforten für dieses Jahr wieder geschlossen. Organisatorin Frauke Tränkner zeigte sich rundum zufrieden. Sie stellte fest, dass besonders die wechselnde Belegung in den einzelnen Hütten sowie die Besuche des Nikolaus und des Eiskünstlers gut ankamen. Einen Markt der Vereine und Schulen gibt es in diesem Jahr nicht. Der vierte Advent passt dafür heuer nicht, weil der Markt dann einen Tag vor Heilig Abend stattgefunden hätte.


Tränkner von der Stadtverwaltung übernahm die Organisation des Christkindlmarktes von Rudi Stechbarth und war erstmals verantwortlich für Programm und Angebot. Sie habe sich viel umgesehen und nach interessanten Angeboten gesucht, berichtete sie. Ihr Konzept, das Angebot nicht für alle drei Wochenenden gleichzumachen, sondern die Hütten an wechselnde Anbieter zu vermieten, ging auf. Einige Besucher seien gerade deshalb mehrmals gekommen, weil immer wieder Neues geboten war. Sehr gut kamen die Stände der Künstler aus den Partnerstädten an. Die Kunden freuten sich über die Gelegenheit, auch einmal Angebote aus Lucé, Virovitica und Nettuno zu erhalten. Und die Aussteller aus den Partnerstädten nutzten gerne die Gelegenheit, sich zu präsentieren. »Sie sind mit keinen allzu großen Erwartungen gekommen und waren am Ende alle zufrieden«, meinte Frauke Tränkner. »Sie freuten sich sehr über die herzliche Aufnahme und den sympathischen Kontakt zu so manchen Stadtbewohnern.«

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Am dritten und letzten Wochenende des Christkindlmarktes waren zwei Künstler aus Nettuno in Traunreut. Der Keramikkünstler Giovanni Gabriele hatte filigrane Kleinobjekte, religiöse Figuren und ausdrucksvolle Skulpturen dabei.

Der italienische Künstler wird vom 20. April bis 5. Mai im Heimathaus Traunreut eine eigene Ausstellung haben. Neben ihm bot die Glaskünstlerin Oriana Tenaglia ihren Schmuck und viele andere Kunstobjekte aus Glas an.

Als besonderen Besuchermagneten bezeichnete Frauke Tränkner den Eiskünstler, der gleich mehrere Eisskulpturen vor den Augen der Zuschauer formte, die bis zum Ende des Christkindlmarktes auf der Bühne und zwischen den Hütten standen. Erst in den letzten Tagen setzte das Tauwetter den Skulpturen zu. Mit dem Wetter hatten die Traunreuter heuer überhaupt Glück: Es war größtenteils trocken, zwar auch klirrend kalt, aber der Schnee schaffte das richtige Ambiente.

Für Frauke Tränkner, die nun auch für die Organisation des Stadtfestes verantwortlich ist, geht die Planung für den Christkindlmarkt in einem Jahr schon bald wieder los. Einige der Fieranten hätten ihr schon das Kommen für 2013 zugesagt, sie sei aber auch noch auf der Suche nach neuen Angeboten. mix

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