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Neues Konzept für den Hammerwirt

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Siegsdorf. Mit dem Antrag auf Vorbescheid für ein neues umfassendes Hotelkonzept der Familie Hörterer, die seit Generationen den Hammerwirt betreibt, befasste sich der Gemeinderat Siegsdorf. Geplant sind der Umbau und die Erweiterung des bestehenden Hotel- und Gaststättenkomplex, sowie der Neubau eines großzügigen Wellness- und Erholungsbereichs. Außerdem sollen zwei Zimmertrakte neu entstehen.


Im Nordwesten des derzeitigen Gasthauses soll ein Anbau das Hotelrestaurant und eine Bar aufnehmen und durch eine Aufstockung im Nordosten würde ein weiterer Platz für Gästezimmer geschaffen. Nach dem Abbruch des bestehenden Personalhauses, sollen im Norden direkt am Ufer der Roten Traun zwei dreigeschossige Zimmertrakte entstehen, deren Regenerationsbereiche teilweise über dem Wasser des Flusses liegen. Zusätzlich soll im Westen des Grundstückes, neben dem Zufahrtsbereich, direkt am bestehenden Badeteich ein Wellnessbereich mit beheiztem Außenpool gebaut werden. Die Antragsteller möchten auch die alte Schmiede wieder reaktivieren und in den Erlebnisbereich des Hotels integrieren. Der bestehende Biergarten mit den zwei großen Linden soll in bewährter Form erhalten werden. Die nötigen Parkflächen werden auf die Südseite der Schmiedstraße verlagert und dort entlang der Bundesstraße teilweise auch als überdachte Stellplätze ausgeführt.

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Die Entwurfsplanung beruht auf einer wesentlichen Verbesserung des Angebotes in Qualität und Quantität, aber auch auf hochwertiger Bauqualität mit nachhaltigen Materialien (vornehmlich Massivholzbauweise), effizienter Technik und zeitgemäßem Energieeinsatz. Anhand einer übersichtlichen 3D- Filmanimation der österreichischen Planer konnten sich die Mitglieder des Gemeinderates ein Bild vom zukünftigen Ausmaß des Komplexes machen, sowie die Einbindung in die Umgebung einigermaßen realistisch abschätzen.

Die Entwurfsplanung wurde bereits den betroffenen Behörden vorgestellt, die mit entsprechenden Auflagen, eine Realisierung in Aussicht stellten. Ein schalltechnisches Gutachten zur künftigen Verkehrssituation liegt bereits vor, und auch eine hydraulische Berechnung zum Hochwasserabfluss ist Bestandteil der Bauvoranfrage. Einhellig begrüßte das Gremium die Schaffung eines hochwertigen Hotelbetriebes dieser Größenordnung und signalisierte die volle Unterstützung des Projektes durch die Gemeinde. FK