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Neues Gebäude für die Feuerwehr Traunwalchen

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Die Freiwillige Feuerwehr Traunwalchen bekommt ein neues Gebäude, in dem auch die Schützen unterkommen sollen. Als Standort im Gespräch ist das städtische Grundstück zwischen dem Pfarrheim und dem Friedhof. (Foto: Rasch)

Traunreut. In Traunwalchen wird heftig über den Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses für die örtliche Feuerwehr spekuliert. Im Gespräch ist das städtische Grundstück zwischen dem Friedhof und dem Pfarrheim. Die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr könnten sich ihr neues Domizil auch im Bereich des neuen Kreisverkehrs in Richtung Oderberg vorstellen. In der Sitzung des Traunreuter Bauausschusses am Mittwoch um 17 Uhr soll nun die Standortentscheidung fallen.


Wie berichtet, hat sich der Stadtrat darauf verständigt, ein neues Gebäude zu bauen, in dem auch die Schützengilde Traunwalchen unterkommen soll – eine Regelung, die sowohl von den Feuerwehrlern als auch den Schützen gewünscht ist; die Schützen sind ebenfalls seit langem auf der Suche nach einem neuen Schützenheim. Und auch die Freiwillige Feuerwehr kämpft seit Jahren um eine Verbesserung der Raum- und Parkplatzsituation. Ein Um- oder Anbau auf dem bestehenden Areal an der Carl-Orff-Volksschule wäre auch in den Augen des Stadtrates keine zukunftsorientierte Lösung gewesen. Die Planung sieht vor, 2013 alles so weit vorzubereiten, um 2014 dann mit dem Bau beginnen zu können.

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Die Traunwalchner Feuerwehr ist derzeit mit 45 Aktiven und 12 Jugendlichen als Mannschaft gut aufgestellt. Dagegen mangelt es an Platz für die Gerätschaften und Umkleideräume für die Feuerwehrfrauen. Hinzu kommt die besondere Lage des Gerätehauses an der Carl-Off-Volksschule im Dorfzentrum. Bei Übungen und Einsätzen kommt es wegen der parkenden Autos immer wieder zu Behinderungen und problematischen Verkehrssituationen. Dieses latente Problem hatte den Stadtrat dazu bewogen, einen Neubau an anderer Stelle zu realisieren. Mit der Regelung, die Schützengilde mit ins Boot zu nehmen, lassen sich auch viele Synergie-Effekte erzielen, wie die gemeinsame Nutzung von Toiletten, Heizung oder Jugendraum.

Die Traunwalchner Schützen nutzen seit 1986 den Saal des TSV-Sportheims als Schießstätte. Die sieben Schießstände entsprechen zwischenzeitlich aber weder den aktuellen sicherheitstechnischen, noch den sportlichen Anforderungen der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes (DSB). Der Altbestand wird nach Angaben von Schützenmeister Norbert Alversammer lediglich noch geduldet. Die Entwicklung im Schießsport geht aber in Richtung elektronischer Stände und computerunterstützter Lichtwaffen für die Nachwuchsarbeit. Die Nutzung eines Saales als Schießstand ist daher nicht mehr zeitgemäß. Zudem fehlen den Schützen Räume zum Umkleiden und zur Auswertung der Schießergebnisse. ga