weather-image
22°

Neues Feuerwehrfahrzeug gesegnet

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Pfarrer Martin Straßer segnete das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl. (Foto: Hauser)

Reit im Winkl – Damit das neue Feuerwehrfahrzeug in Notfällen wirksame Hilfe leisten kann und die Feuerwehrleute stets unfallfrei von den Einsätzen zurückkommen, dazu bedürfe es des Segens Gottes. Dies war die übereinstimmende Überzeugung der Redner bei der Segnung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges HLF 20 der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl vor der Pfarrkirche St. Pankratius.


Vorangegangen war dem ein festlicher Gottesdienst in der Kirche, bei dem die Fahnenabordnungen auch der Nachbarwehren den Altarraum umrahmten. Es sei immer schön und beruhigend, wenn bei einem Unfall Hilfe geleistet wird, sagte Pfarrer Martin Straßer. Den Feuerwehrdienst bezeichnete er als einen großartigen Ehrendienst. Der Segen gelte auch den Feuerwehrleuten, denen er Kraft und innere Stärke wünschte, damit sie die immer neuen Herausforderungen bei Einsätzen gut bewältigen. Vor der Kirche segnete er das geschmückte Fahrzeug und erbat die Hilfe Gottes.

Anzeige

Angeführt von der Musikkapelle Reit im Winkl, deren Bläser schon den Gottesdienst musikalisch umrahmt hatten, bewegte sich ein stattlicher Festzug mit den Feuerwehrleuten von Reit im Winkl und einer ansehnlichen Zahl von Nachbarwehren diesseits und jenseits der Landesgrenze sowie den Fahnenabordnungen der übrigen Ortsvereine zum Feuerwehrgerätehaus. Bei guter Bewirtung konnten dort auch alle übrigen Fahrzeuge und Gerätschaften besichtigt werden.

Kommandant Günther Braun stellte das Hilfeleistungslöschfahrzeug vor und erklärte die technischen Daten. Man habe mit diesem die bestmögliche Lösung gefunden, auch im Hinblick darauf, dass es sich inzwischen bei etwa dreiviertel aller Einsätze um technische Hilfeleistung handelt. Die Gesamtkosten betrugen 347 000 Euro, wobei nach Abzug der staatlichen Förderung und der Beiträge von Förderverein und Feuerwehrver-ein von der Gemeinde noch rund 218 000 Euro aufzubringen waren.

Kreisbrandinspektor Georg König gratulierte zum neuen Fahrzeug und wünschte den Feuerwehrleuten, dass sie damit von ihren Einsätzen immer unfallfrei zu ihren Familien zurückkommen. Er zollte ihnen großen Respekt dafür, dass sie 365 Tage im Jahr Tag und Nacht einsatzbereit seien und bedankte sich bei den Feuerwehren für die stets gute Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion.

»Mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug gewinnt unser Ort ein weiteres Stück Sicherheit und Lebensqualität für die Zukunft«, dies stellte Bürgermeister Josef Heigenhauser erfreut fest. Er ging auf den Werdegang des 2013 in Auftrag gegebenen Fahrzeugs ein, das jetzt das 1986 angeschaffte Tanklöschfahrzeug abgelöst hat, und bedankte sich beim damaligen Kommandanten Hubert Heistracher und beim jetzigen Günther Braun für die stets enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Sein großer Dank galt auch dem inzwischen aufgelösten Förderverein für Feuerwehrgerätschaften mit Sepp Harasser an der Spitze, der noch einmal rund 15 000 Euro für die Finanzierung beigesteuert hatte. sh