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Neues Buswartehäuschen am Klaushäusl

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Selbst bei Sonnenschein und gutem Wetter ist das Buswartehäuschen am Museum Klaushäusl dunkel gelegen. Wartende Fahrgäste sind kaum zu erkennen. (Foto: T. Eder)

Grassau – Die Wünsche und Anliegen der Jugendlichen werden in Grassau gehört. Unter anderem wurde bei der Jugendbürgerversammlung das Buswartehäuschen am Museum Klaushäusl kritisiert und nach einer besseren Ausführung gefragt. Einstimmig entschied der Gemeinderat nun, dort im kommenden Jahr ein neues Wartehäuschen aufzustellen.


Im Antrag der jungen Marktgemeinderäte, die die Jugendbürgerversammlung organisiert hatten, wurde auf das Buswartehäuschen, das dunkel, schmutzig und schlecht einsehbar sei, hingewiesen. Auch von Busfahrern kann nur schlecht erkannt werden, ob im Häuschen ein wartender Passagier ist. Beantragt wurde nun, das bestehende Holzbuswartehäuschen durch ein neues mit Glaswänden zu ersetzen. Bürgermeister Rudi Jantke hielt dies für eine gute Idee und schlug vor, dies für 2018 vorzusehen. Das neue Buswartehäuschen könnte dann in ähnlicher Weise wie das gläserne Wartehäuschen am Kirchplatz erstellt werden. Wartende Personen seien so von heranfahrenden Bussen sofort erkennbar.

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Mehr Diskussionen rief der Wunsch nach beweglichen Spielzeugen für Kinder im Kurpark hervor. Angeregt wurden Spiele, die in der Touristinformation ausgeliehen werden können. Dies erschien aufgrund der Vandalismus-Gefahr jedoch schwierig. Beantragt wurde nun, eine Tischtennisplatte oder vergleichbare vandalensichere Spielmöglichkeiten aufzustellen. Jantke erinnerte, dass es diese Diskussion bei der Neugestaltung des Kurparks vor einigen Jahren bereits gegeben habe und man sich entschieden hatte, den Kurpark als möglichst beruhigte Zone zu belassen. Zudem gebe es im Gemeindegebiet sechs Kinderspielplätze. Eine Tischtennisplatte könnte nur im Bereich der Kneippanlage installiert werden, so der Bürgermeister weiter. Doch auch hier gebe es Nachbarn. Zudem befinden sich vor dem Jugendtreff und auf dem Schulpausenhof Tischtennisplatten, die jederzeit genutzt werden können.

Man solle aus dem Kurpark keinen Spielplatz machen, betonte Hans Hornberger (SPD). Jantke schlug vor, gemeinsam mit dem Sportverein Grassau über ein Fitnessgerät für Kinder nachzudenken. In unmittelbarer Nähe der Kneippanlage seien bereits einige Fitnessgeräte für Erwachsene vorhanden.

Einhellig entschied der Gemeinderat schließlich, von einer Tischtennisplatte abzusehen, dafür aber ein kindgerechtes Fitnessgerät im Kurpark prüfen zu lassen. tb