weather-image
23°

Neues Bauland in Reit im Winkl ausweisen

0.0
0.0

Reit im Winkl – Über eine Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Primelweg und des in demselben Gebiet geltenden Bebauungsplanes Am Schweinsbichl beriet der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Außerdem fasste das Gremium einen Beschluss über die Strombündelausschreibung für die Jahre 2017 bis 2019.


Bereits im September letzten Jahres hatte der Gemeinderat beschlossen, ein Verfahren zu den erwähnten Planänderungen einzuleiten. Nun lagen die von einem Planungsbüro angefertigten Entwürfe vor. Bürgermeister Josef Heigenhauser erläuterte dazu, dass im östlichen Bereich ein Allgemeines Wohngebiet dargestellt werden soll.

Anzeige

Die maximal überbaubaren Grundflächen für Hauptgebäude sollen 160 Quadratmeter betragen. Es werden nur Einzelhäuser mit höchstens zwei Vollgeschoßen und einer Wandhöhe von 6,50 Meter zugelassen. Zur Dachgestaltung sollen jeweils die Firstrichtungen festgesetzt werden. Jede über zwei Geschoße hinausgehende Wohneinheit muss dem Fremdenverkehr gewidmet werden.

Bäume an Schwimmbadstraße sollen erhalten bleiben

Westlich neben dem Änderungsgebiet ist eine das Ortsbild prägende Grünfläche geplant, die nicht bebaut werden darf. Entlang der Schwimmbadstraße befinden sich in diesem Bereich mehrere Bäume, die erhalten werden sollen. Als Ausgleichsmaßnahme ist eine Allee aus Obstbäumen östlich des Geltungsbereichs entlang dem Hauchen-Fußweg (»Maria-Hellwig-Weg«) geplant.

Der Gemeinderat genehmigte einstimmig den Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplanes sowie zur Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes. Er beauftragte zugleich die Verwaltung, jeweils die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung und die frühzeitige Behördenbeteiligung einzuleiten.

Der Bürgermeister las einen Brief des Bayerischen Gemeindetages vor, wonach die ersten Strombündelausschreibungen mit Lieferbeginn 2014 noch bis Ende 2016 laufen. Die derzeitigen Marktdaten sind so, dass eine möglichst frühzeitige Beschaffung für die Lieferperiode 2017 bis 2019 sinnvoll erscheint, um einen möglichst günstigen Strompreis zu erzielen. Die Gemeinde nehme bereits in der derzeitigen Lieferperiode 2014 bis 2016 daran teil, und die gemeinsame Ausschreibung mit anderen Gemeinden habe sich bewährt.

Neu an den aktuellen Dienstleistungsangeboten ist, dass die Verträge unbefristet angeboten werden. Dies ermöglicht es, künftig die Ausschreibungen flexibler und rascher zu starten, da die Vorlaufphase mit Bewerbung und Beitritten der Kommunen wegfällt. Dennoch könne man den Vertrag jederzeit kündigen.

Strom: Aufschreibung an den Gemeinderat übertragen

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, den Vertrag abzuschließen. Die Ausschreibung von Lieferleistungen soll auf den Bayerischen Gemeindetag übertragen werden. Auch soll, wie gehabt, wieder »Normalstrom« (Ökostromanteil je nach Stromlieferant unterschiedlich) beschafft werden. sh